Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 25 (1876)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die Fabel in Talmud und Midrasch
- Date
- 1876-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashi 1× ep/1002670
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M D st-Fabel in . Talmud und Midrasch. " " .תיל-תא מתלי. (In beiden Jalkutstellen heißt es jedesmal für ת י ל ת א — Trittheil, ח ל תא drei. '; Im Jalkut Mischte ist das zweite Glied תלתא אנרתא ausgefallen, und fehlt auch der Name des Tradenteu: Nabbi Jochauan, der an den beiden anderen Stellen genannt ist.) Sehr wichtig ist folgende, im Talmud und Jalkut Beresch. dieser Stelle unmittelbar vorhergehende und mit ihr r'm engste« Connex stehende Erzählung, von der schon oben, S. 31 Anm. 2 flüchtig die Rede war. Sie lautet: (Jalk.) 'PIN« אמר ליה ההוא (אפיקו) לר׳ ישמעאל בר׳ יוסי כתיב ור׳ המטיר על סדום ועל עמורהג:ריח אש מאת ר' מאתו מבעיליה? א״ל ההוא כובט שבקיר. אנא מהדרנא ליה, רכתיב ויאמר למן לנשיו ערה וצלה שמען קולי נשי למך, נשיי מיבעי ליה? אלא משתעיקרא הבי ה״נ משתעי קרא הבי, אמר י. יה מנא לך הא? מ פ י ר ק י ה דר' מאיר ש מ י ע א לי (Im ׳Talmud fehlt א״ל (א״ל (Raschi s. v.: שהמקרא הזה תשובה לזה). Und darauf heißt es eben an diesen beiden Stellen gleichlautend: ראמר ר' יוחנן בי הזה רריש ר׳ מאיר בפירקיה, הוה רריש u. s. w. Man hat bisher die Wichtigkeit dieser Erzählung für die Untersuchung unseres Gegenstandes nicht erkannt, und zog sie d a r u ni hiebei, meines Wissens wenigstens, gar nicht in Betracht. Und dennoch liegt, meines Erachtens, einzig und allein hier der Schlüssel zur L ö- ') Herrn vr. Perles mästen diese beiden Jalkutstellen unbekannt gewesen sein; sonst hätte er in seiner schon öfter gen. Recens., wo er die unrichtige Wiedergabe des Wortes: תילחא von Seiten Landsberger's durch : ״drei" rügt, von der Lesart: תלתא des Jalkut wenigstens Notiz nehmen wüsten. Auch Landsb., der in seinem schon gen. Aufsatze, Achawa für 1866, diese Emendation acceptirt und unten noch folgende Anmerkung giebt: ״Synhedrin 38 b, wo das Wort תילתא, nicht — תלתא, drei, sondern ״Drittel" zu übersetzen ist," mußte nicht von diesen beiden Jalkutstellen. Für die Lesart des Jalk. תלתא spricht der Umstand, daß es in der zweiten, ebenfalls von N. Jochanan mitgetheilten, Tradition bezüglich der ״Mischloth Schualim" heißt: ואנו אין לנו אלא שלש. Wahrscheinlich waren dies auch drei Fabeln, die R. Meir in E i n e m Vortrage vorgebracht hatte, den man noch im Gedächtniß hatte. So wie uns Raschi diese Fabeln überliefert, gehören sie auch eng zu einander und müsten in Eine m Vortrage vorgebracht worden sein.