Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 24 (1875)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die in einer Münchener Handschrift aufgefundene erste lateinische Übersetzung des Maimonidischen "Führers"
- Date
- 1875-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 11)
- Language
- German
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Anmerkungen. 19 Version bien plus ancienne qui est cite'e par St. Thomas, par Broduardin et par quelques autres theologiens. J’en a i v n depuis P e u en Sorbonne u 11 exemplaire ecrit d’une tonne in & i n. II n’esb pas dans leur grande bibliotheque mais dans une chambro separee ou plutöt מנו grenier 011 Ton a mis plusieurs livres tant iinprimes que manuscrits, parmi lesquels il y en a de tres bons et qui meritent assurement de tenirleur place dans la grande bibliotheque. Das; Giustiniani nicht übel Lust hatte, sein Verhältnis zu der latei׳ nischen Uebersetzung des More zu verdunkeln und sich selber die Autorschuft desselben zu vindiciren, ist aus mancherlei Anzeichen - ersichtlich. In dem von ihm zu Genua 1516, glso vier Jahre vor dem lateinischen ״Führer" veröffentlichten Polyglotten-Psalter führt er in den beigefügten Glossen einige Mal kürzere oder längere Stellen aus dem More an und zwar, da es in diesem Werke, das Giustiniani selber und seine Zeitgenosfett für eine Musterleistung orientalischer Sprachgelehrsamkeit hielten, auch an rabbinischen Citaten nicht fehlen durste, wird regelmäßig der hebräische Text des Jbn-Tibbon ausgeschrieben und demselben ohne jede weit e r e Bemerk u n g die mit der von ihm selbst später besorgten Ausgäbe vollkommen übereinstimmende lateinische Uebersetzung beigefügt, so daß es den Anschein gewinnt, als ob er selber die Uebersetzung der hebräischeu Stellen besorgt hätte. Noch auffallender aber ist der folgende Umstand. Die alte lateinische Uebersetzung ist, wie später nachgewiesen werden wird, genau nach dem Charisischen Texte gearbeitet und weicht oft sehr erheblich von Jbn Tibbon ab; nichts desto weniger stellt er den Jbn-Tibbon'schen Text und die Zu ihm nicht passende Uebersetzung neben einander, während er hie und da Wortstellung und Satzgefüge im Lateinischen ein wenig ändert, um dadurch gewissermaßen seine Autorschaft der lateinischen Uebersetzung zu begründen. Zu xp 67, 7—3 schreibt Giustiani: . . . Subnectenda dnxi, qua6 de nomine XII literarum deque nomine XLII literarum scripta reliquifc E. Mosse aegyptius libro primo more hanevochim i. dir ectionis m u t■ a n t i u m lieg, nutantium) cap. LXII, cujus Über ad manus cuilibet esse potest, tametsi olim igni combustus fuerit a gallis hebraeis quoa nimis favere videretur rationibus Christia־ norum. igitar Aegyptii verba haec sunt: בספר מורה הנבוכים אמר ר׳ טרפון פעם אחת עליתי אחר אבי אימא למכן וכוי וכבר התבאר בספרים המחוברים בחב מה האלוהית ובו׳ ותלמודו מתקיים בידו.. Die darauf folgende lateinische Uebersetzung lautet in den Glossen zu 11! fV7. in der lat. Lebersetz, des More I, 81 Novit auteni quicunque intellectu viget non posse aliquo modo fieri ut nomen unum constet XLII literis, verum erant multa nomina com״ .posita ex literis XLII nec dubium quin illa nomina significarent ali- Notum autcm est apud quemlibet intelligentem, quod non oportet (leg. potest) Mo modo, ut ex literis XII vel. XLII componatur unum nomen, sed erant plura nomina aggregata in quibus erant tot literae. Neque du- 2*