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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1875-01-01 · Heft 1 · p. Seite 7

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
24 (1875)
Issue
Heft 1
Article
Ein dunkler Vers in Esra bezüglich des nachexilischen Altars durch eine echte talmudische Tradition erläutert
Date
1875-01-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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IRI
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durch eine echte talmudische Tradition erläutert. 7 Sinn קיהר^ת אדניהם oder ר־־יהספח אל־־ייהם, sich ihnen anzuschließen; sie haben sich von der Unreinheit der Völker getrennt und sich den Exulanten angeschlossen. Noch deutlicher ist dieses Factum in der Parallelstelle (Nehemia 10, 29) ausqedrückt. Die Verpflichtung, fortan nach den: Gesetze zu leben, haben auch übernommen: וכל-י הנברד־1 מעמי הארץ אר־1 חורת האלוהים, die sich von den Völkern des Landes abgesondert, um der Lehre Gottes anzuhängen. Es ist also eine nicht zu bestreitendeThatsache, daß in der unmittelbar nachexilischeu Zeit Heiden sich zum Gott Israels bekannt haben und in die Lebensgemeinschaft der Judäer getreten sind. An diesen beiden Stellen setzt es der Vers, von EsrmNehemia voraus. Aber er muß es doch früher irgendwo erzählt haben, wenn er davon als von etwas Bekanntem spricht? Nach Ezra Apocr. hat er das Factum bereits früher erzählt, bei Gelegenheit der Errichtung des Altars. Aus diesem Umstand ist die Authentie dieses Zusatzes erwiesen. Die Theilnahme von Heiden an dem Bunde in der nachexilischen Zeit ist auch noch durch andere Stellen belegt. Man hat mit Recht auf Ps. 115 und 117 hingewiesen, wo neben Jsrael im Allgemeinen und das Haus Ahrons ins Besondere, auch noch die ״G o tt e s fü r ch tig e n" EN יראי) aufgefordert werden, auf Gott zu vertrauen (115, 11), und für sie besonders Segen verheißen wird (V. 13: ירא ה׳ הקטנים עם הגרור־ים, Niedrige und Angesehene), und endlich sie ausgefordert werden, Gottes ewige Gnade zu bekennen (117, 4). Unter diesen können nur bekehrte Heiden. gemeint sein. Diese Psalmen gehören jedenfalls der nachexilischen Zeit an, wie sämmtliche Ausleger annehmen. Folglich hat es in dieser Zeit, welche zwischen der Rückkehr und der Herrschaft der Macedonier liegt, gottesfürchtige Proselrsten gegeben. Noch mehr ist dieses Factum aus Ps. 47 zu erweisen. Auch dieser Psalm ist unstreitig nachexilisch, oder richtiger nicht lange nach dem Exils gedichtet, als der Tempel eben erbaut war. Das ergiebt sich aus B. 5: יבחר ל־־ינו את נחלתנו אח

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