Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 22 (1873)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Rabbinische Agada's in 1001 Nacht
- Date
- 1873-01-01
- Page
- Seite 24 (sequence 11)
- Language
- German
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24 Rabbmische Agada's in 1001 Nacht. Bedarfan Weizen auf einer Ausdehnung von drei Parasangen, (כרעדי) בר ערי טייעא נ חי ח א ליה ר וו ינק א וחיטי בחלחא פרסי. Also nach der richtigen Leseart des Arnch ׳ ערי in den Editionen falsch רום ביובא und von den Commentatoren mißverstanden. רווינקא ist pers. rüzi Lebensunterhalt, siehe meine etymol. Studien S. 6. Der Talmud scheint auf ein zur Zeit allgemein bekanntes arabisches Märchen anzuspielen. Sowohl die ausdrückliche Bezeichnung ״Adi der Araber" als der Inhalt und das Vorkommen des nur noch ein einziges Mal im Talmud gebrauchteil, hier vielleicht aus den! Original des Märchens herübergenomnienen Fremdwortes רווינקא machen dies wahrscheinlich. Adi der Taite — עדי טייעא Sohn der durch seine Freigebigkeit berühmten Hatim aus dein Stamme Tai wird in dem Märchen, 1001 Nacht von G. Weil II, 340 genannt. Kehren wir zu der talmudischen Erzählung Taanith 25 a zurück, um den Text einer näheren Prüfung zu unterziehen. Derselbe bietet einige merkwürdige Varianten. Nach unfern Ausgaben träumt die Frau des N. Chauina b. Dosa, daß die Frommen im Paradiese an d r e i f ü ß i g e n Tischen sitzen, während ihr Mann mit einem zweifüßigen Tische fürlieb nehmen nluß. Nach der sehr einleuchtenden Leseart des Jalkut speisen alle Frommen an v i e r f ü ß i g e n Tischen .(אפתורא דארבעה כרעי) und N. Lhanina b. Dosa an einem d r e i f ü ß ig e n. Tische (s. Rabbinowicz Dikd. Sofsrim z. St.) Sodann ist in unseren Editionen zu leset:: עתירי צדיקי דאכלי א פ ח ו ר א ררהבא, die Frommen werden an einen! goldenen Tische essen; in der Münchener Handschrift: א ח כ א רתלת כרעי und im Jalkut: כרעא ד א ב ו א נ א ,חוו בחלמא רכ״ע אכלי א כ ו א נ א רחלחא כרעי ואיהו ופירש שם שולחן) s. Dikd. Soferim z. St.) א בוא נ א רחרי כרעי• Statt des dreimal vorkommenden אבואנא ist א כ ואנא zu lesen, von pers. כ ואן Tisch, das im Nabbinischen sonst nirgends vorkomnlt und bloß in den: Compositum מאמר oder אכנגר, chwängar Koch nachweisbar ist (s. meine etpm. Studien 22). Das seltene Fremdwort כואנא ist wie in zahlreichen andern Fällen von späteren Erzählern und Abschreibern in die geläufigeren פחורא und תכא geändert worden. Das üna's Äsyo^cvov כואנא in der Geschichte des N. Chanina b. Dosa erweckt die Verumthung, daß diese Geschichte sowie die andern wunderlichen von