Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 21 (1872)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Eine masoretisch-grammatische Kleinigkeit bezüglich der Silbe hal
- Date
- 1872-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 5)
- Language
- German
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12 Eine masoretisch-grammatische Kleinigkeit bezüglich der Silbe .הל כי נתברר אצלו שהיא . . . לברה, והיא מלה זרה. Nun das kamt nicht anffallen. Samuel Nagid war ein Jünger des N' Chanoch, mtd dieser ein Sohn des N' Mose, ivelcher mit noch andern Suranern nach Europa verschlagen wurde. Er tradirt eben den Modus der Suraner. Die Schreibweise der Nahardeaner scheint einen anderil Ursprung zu haben. Im b. T. (Schebuot p. 35 b) wird in Form einer Boräüa eure Regel angegeben, daß die Präfixa ttnb Sufsixa bei dem Gottesnamen in der Bibel ansradirt werden dürfen, obwohl der Gottesuame nicht ausgelöscht werden darf. Dabei wird bemerkt: Andere meinen, die Suffix« dürfeil auch nicht ausgelöscht werden, weil sie durch Verbindung mit beit vorangegangenen heiligen Namen selbst geheiligt feien: חנו רבנן כל הטפל לשם בין מלפניו בין מלאחריו הרי זה נמחק . . . אחרים אומרים לאחריו אינו נמחק שכבר קרשו השם. Diese Boratta kommt auch mit Varianten in Nsseebot Sopherim vor (c. IV. 3). Im j. Talmud wird diese Regel nicht als Boratta citirt (Megillr p. 71 ci); hier wird bezüglich der Snsfixa die Ansicht der אחרים adoptirt und bezüglich der Präfixa wird ein Motiv gegeben: כל האותות הכתובים עם השם מלפניו הרי אלו חול ונמחקין כמן לי״י שכן מצאנו בציץ שהוא מובדל [ממנו קודש למד מלמטן והשם מלםעלן, כל האותות הכתובים עם השם מאחוריו הרי אלו קורש ואינן נמחקין כגון אלהינו וכר. Daß die Präfixa nicht dieselbe Heiligkeit wie die Suffix« haben, wird lediglich dem Umstände entlehnt, weil an dem Diadem des Hohenpriesters das ל vom Gottesnamen getrennt war, indem das Wort קרש לי״י so geschrieben war, daß oberhalb der Gottesname und unterhalb das Präfixum ל mit קרש angebracht geiveseu sei. Wäre demnach das Präfixum mit dem Gottesnamen in dem Diadenl in einer Linie gravirt gewesen, so würde daraus folgen, daß die Präfixa gleich den Suffixa in Verbindung mit dem Gottesnamen dieselbe Heiligkeit haben und also nicht ausgelöscht werden dürfen. Nun tradirt R' Elieser b. Jose, ivelcher unter Antoninus Pins oder Marc Aurel in Rom war, das Diadem, das mit den übrigen Tempelgefäßen dahin transportirt war, gesehen zu haben. Darin feien die zwei Wörter auf einer Linie gravirt gewesen (Joma p. 416; b. Sabbat p. 63 b) אמר ר׳ אליעזר בר׳ יוסי אני ראיתיו