Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 5)
- Language
- German
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\ר r;:;: Recensionen ''1iiV§f A ם z eigen. 35 Hammassoreth und in seinen נימוקים behauptet, dass der gross t e Theil der in der zu Venedig erschienenen rabbinischen Bibel gedruckten Massora dem Buche אכלה ואכלח entnommen ist, da es noch zweifelhaft sei, ob der erste Herausgeber der Massora, der, wie Luzzatto im dritten Theile des Ozar nechmad nachweist, später zum Christenthume übergegangene Jacob ben Ohajim, jenes Buch gekannt habe und wenn er es auch gekannt und benutzt haben sollte, so enthalte es doch nur, wie bereits oben bemerkt ist, einen Theil der gedruckten Massora, nämlich den über die ausnahmsweise oder nur selten vorkommenden Wortformen. Auch eine andere Behauptung Levita’s, dass nämlieh in der ganzen Massora sich für die Vocale, ausser Harnez und Tat ach, keine Bezeichnung finde, erweist sich als unrichtig da in unserem Buche auch Bezeichnungen für Cholem, Schurek und noch andere Vocale Vorkommen. Von besonderem Werthe sind die beiden grösseren Artikel» welche dem Werke vorangehen und von denen der erste, zum Verständniss überschriebene, in'8 Besondere für Diejenigen berechnet ist, die mit der Kenntniss der Massora noch wenig vertraut sind und daher, um die in dem Buche Oclilah W'ochlah enthaltenen massoretischen Angaben genau zu verstehen, einer Anleitung bedürfen. Nach dem Vorgänge früherer auf dem Gebiete der Massora heimischer Gelehrten, ins Besondere Levita’s weist Dr. Fr. nach, wie die Anfänge der Massora bis zum Ur- Sprunge der biblischen Bücher hinaufreichen und deren Angaben, welche sich eben sowohl auf die in einem jeden biblischein Buche enthaltenen Buchstaben in Betreff der Anzahl und Form, als auch auf einzelne Wörter in Rücksicht auf Aussprache, Schreibweise, Stellung und dergl. beziehen, nur zum Zwecke hatten, die h. Schrift in ihrer Totalität wie in ihren Einzelheiten unversehrt zu erhalten und vor Veränderungen sicher zu stellen. Zu beachten ist hierbei, dass die Massoreten ihre Bemerkungen •n der Regel nur zu solchen Stellen machen, wo eine Ausnahme oder besondere Eigentümlichkeit stattfindet oder wo sie einem Irrthume Vorbeugen wollten, so dass z. B. bei Wörtern, die wie קדוש bei weitem häufiger plene als defect geschrieben werden, nur die Zahl der letzteren angegeben und, wie bei dem erwähnten Worte, bemerkt wird, dass es 13 mal defect vorkomme und ebenso umgekehrt, und im 1. B. M. 1, 2 nur zu מזג! ,ורוח אלחים.