Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 34 (sequence 4)
- Language
- German
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34 ־־׳*<׳׳'% י״ ׳׳«:»; ,׳/ ׳ , »י'a$ 1 <׳״ *׳ Recensionen :ünd Anzeigen. . ״ 'v*v teild wird, wenn dieselben, wie es von letzterem geschehen ist, mit den entsprechenden in der gedrückten Massora verglichen werden. Es stellt sich dann bis zur Evidenz herausj dass das Buch אכלה ואכלה die älteren Massoraangaben, in denen die Zahl der angeführten Nachweise genau mit der Ueberschrift übereinstimmt, treu bewahrt hat, die Reihenfolge der biblischen Bücher nach der bei den jMassoreten |üblicl1en , und von der Levita in in der dritten Vorrede zu Mass. Hammassoreth näher bezeichneten Ordnung fast überall auf’s genaueste beobachtet und die Belegstellen meistentheils mit den Anfangsworten des betreffenden Verses, zuweilen selbst mit Hinzufügung des biblischen Buches angibt, während die gedruckte Massora an Corrumpirungen aller Art, an Zusätzen, Auslassungen, Widersprüchen und Verstümmlungen leidet. Wenn sich aber unser Buch nur über den Theil massoretischer Angaben erstreckt, welcher die nur ausnahmsweise oder selten vorkommenden Wortformen bespricht, den Theil dagegen, welcher die Anzahl angibt, in welcher sich bestimmteWÖrter in der h. Schrift finden, nicht berücksichtigt, ein Umstand, aus welchem Herr Dr. Fr. schliesst, dass die 24 in der Pariser Handschrift enthaltenen Artikel, welche nach den erwähnten 374 Nummern folgen, eben weil in ihnen nur Bemerkungen der letzten Art Vorkommen, nicht zu dem Werke selbst gehören, so erscheint es doch in mancher Be- Ziehung wiederum viel vollständiger als die gedruckte Massora uhd enthält sogar, wie der Herausgeber in seinen Anmerkungen zu den einzelnen Nummern nachgewiesen hat, 56 Artikel, die in der letztem sich nirgends finden. Von den beiden Vorworten in deutscher und hebräischer Sprache, welche Herr Dr. Fr. dem Werke vorausschickt, handelt jenes über die Beschaffenheit des von ihm benutzten Manuscripts wie über Das, was er durch seine Bearbeitung desselben zu leisten beabsichtigt hat, und dieses über den Werth und die Bedeutung der Massora im Allgemeinen und des Buches אכלה ואכלה im Besonderen, welches später als die in ihm erwähnte Pesikta verfasst ist und wahrscheinlich schon den älteren jüdischen Grammatikern unter dem Namen הבלסורר״י! הגדולה hekannt war, unter seinem jetzigen Namen indessen erst seit dem 12. Jahrhundert erwähnt wird. Ausserdem wird in letzterem nachgewiesen, dass Elias Levita irrt, wenn er in seinem Mass,