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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1865-01-01 · Heft 1 · p. Seite 32

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
14 (1865)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1865-01-01
Page
Seite 32 (sequence 2)
Language
German
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־4׳ ־־־״“׳" 'י ' ׳ ״"^; v>V<•י־ י׳■',“', ״'^ה,'^5;׳- '■־■ 32 . Recensionen und Anzeigen. *־ ~׳ ׳ biet der Massora gehören. Die massoretischen Angaben finden sieh aber in zwiefacher Gestalt zusammengestellt, nämlich entweder sich dem Bibeltexte anschliessend und den betreffenden Stellen Seite für Seite folgend, wie in der gedruckten Massora, oder in besonderen Werken enthalten, wie in dem uns vorliegenden und nach seinem Anfänge also genannten Buch אכלה ואכלה, welches zugleich, so weit bekannt, unter den inassoretischen Schriften dieser Art aus älterer Zeit ausser dem in der Erfurter Ministerialbibliothek aufbewahrten Codex der kleinen Massora — durch welchen die von Frensdorff ausgesprochene Vermuthung, dass diese die ursprüngliche sei, der dann erst die grosse Massora folgte, sehr an Wahrscheinlichkeit gewinnt — das einzige noch vorhandene״) ist und obwohl man von demselben bisher nur durch einzelne Citate Kunde hatte, doch in grossem und, wie wir nunmehr sehen, wohlverdientem Ansehen stand. Dieses Werk aber, noch von El. Levita als Hauptquelle für seine massoretischen Arbeiten benutzt, schien seit 3 Jahrhunderten verschwunden zu sein und wurde auch noch bis vor zwei Jahren als verloren angesehen, wo der Herausgeber desselben durch Herrn B. Goldberg in Paris erfuhr, dass es sich unter den Handschriften der dortigen kaiserlichen Bibliothek vorfinde. Herr Dr. Frensdorff begab sich hierauf im Juli 1862 nach Paris, schrieb dort jenes, so weit bekannt, nur als unicum vorhandene Manuscript genau ab, bearbeitete dasselbe später, indem er eine jede massoretische Heberschrift zum leichteren Verständnis8 mit einer Hebersetzung und jedes Schlagwort mit Vocalen versah, die angeführten Schriftstellen nach Büchern, Kapiteln und Versen verzeichnete und mannigfache Stellen, welche in der Handschrift nicht gehörig abgetheilt waren und darum als verworren erscheinen, durch eine anschaulichere Dar- Stellung klarer zu machen versuchte, und veröffentlichte vor Kurzem das schätzbare Werk mit einer Fülle lehrreicher Bernerkungen, für welche sich ihm eben sowohl die Kenner der Massora als auch die mit diesem Gebiete weniger Vertrauten, denen ״) Dass es aber früher viele besondere, der Massora gewidmete und vom Bibeltexte unabhängige Werke gab, ist aus Levita zu ersehen. Vgl. den Artikel: Zum Verständniss in unserem Buche § 9.

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