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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1865-01-01 · Heft 1 · p. Seite 31

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
14 (1865)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1865-01-01
Page
Seite 31 (sequence 1)
Language
German
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׳־'-?״,i לי׳^7-׳?f•׳-tJ׳ י""‘?י’J V'*‘׳ *•Tr יי־ ׳ ’T״J״'^V1^ ' Recensionen und Anzeigen. " 31 Recensionen und Anzeigen. Dat; Buch Och Iah W’ochlah. (Massora.) Herausgegeben, übersetzt und mit erläuternden Anmerkungen versehen nach einer, so weit bekannt, einzigen, in der Kaiserlichen Bibliothek zu Paris befindlichen Handschrift von Dr. 8. Frensdorff, Oberlehrer der Bildungsanstalt für jüdische Lehrer in Hannover. Hannover, Hahn'sche Hofbuchhandlung, 1864. Es gereicht uns zu besonderem Vergnügen, die Aufmerksamkeit der Leser auf das vorstehende Werk zu lenken, das so wesentlich zur Kenntniss und zum Verständniss der Massora, jenes eine richtige Bibelexegese so sehr fördernden, seit geraumer Zeit jedoch zum Nachtheile für die Wissenschaft vernachlässigten Literaturzweiges, beiträgt. Wer mit den die Massora betreffenden Werken, wie mit dem Massoreth Sejag Lathora von R. Meir Halewi, dem Massoreth Hammassoreth von Elias Levita, dem Sejag Latliora von Ascher Anschel Worms oder dem Liberias von Buxtorf vertraut ist, weiss, dass die Massora es vorzugsweise mit der äusseren Form der heiligen Schrift zu thun hat und dass sich ihre Bemerkungen eben 80wohl auf einzelne Buchstaben und Wörter, als auf Satzformen, Verse, Abschnitte und Bücher erstrecken, während sie aufLexicalisches nur da ein geht, wo es zu der Wortform in Beziehung steht, wie z. B. wenn sie angibt, wie oft ein und dasselbe Wort in der nämlichen oder unter verschiedener Bedeutung sich vorfindet. Vgl. z. B. Nr. 59 in unserem Buche und Anm. 1 8. VII. Wesentlich hierbei ist aber, und darum von Herrn Dr. Frensdorff mit Recht urgirt, dass die Massora nur traditionelle, d. h. auf Ueberliefer ung beruhende, Anfangs mündlich fortgepflanzte und später erst schriftlich fixirte Bemerkungen enthält, so dass auf eine Handschrift von besonderer Autorität, wie auf das schon von D. Kimchi erwähnte ספר und das von Elias Levita genannte יריחו VA1N gestützte oder durch kritische Vergleichung der Manuscripte gemachte Feststellungen wie bei Kennicot und de Rossi in den variae lectiones, nicht in das Ge-

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