Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 12 (1863)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Über einige geschichtliche Beziehungen des Philonischen Systems
- Date
- 1863-01-01
- Page
- Seite 30 (sequence 12)
- Language
- German
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30 Uebcr einige geschieht!. Beziehungen <L Philon. Systems. vag (hiOQQinTOntvog xcd d7ro<ßEt0L1avog. M(0Gr\gm 8 סיt ngoxontcav of>% (txcurctv ciU« Tfjv fiiv dvccyyuttav xal dnXrjv ngogiF^tvog, rfjv 8t tfq tegyov ved TctpiTvrjV y.ctru xdg LTttvr.ytoGeig TcciQouzovutrog. Völlig im Sinne der Stoiker sehreiht er daher auch dein Mnses uneingeschränkte drcrtfr**« zu,don anderen Frommen nuviitzQimta^Eta. Seine Worte lauteil (1. l.S. 113): MüiQdv yciQ 0 &tog tvtiLitv dgiGtrjV rw Gocpco zo tarFftveiv ree Ttdd'f] cYiWafrcn. Ogäg ncog 6 xtXttog xtXtictv dnd&t luv du (it- Uxa, *AlX oyt ttqoy.vttxcov, ötvxtQug eov, *AageaVj {ittQ lonafrdyg, (0g trprjv, daxtr txxtati'v h'xi tu Gr!;frag y.cci xuv^v^ibv ddvi'otxu. Ebenso kennt Philo im Sinne des spateren gemilderten Stoicismus auch lobeiLS werthe AiTectc und helegt sie mit dem stoischen Namen tvTtdö'bictt. Mail darf mir die bei Zeller (S. loG) angeführte Stelle aus Diogenes: tiveu 8t v.(d tvnad'tiag cpao'i tgtlg, xciQctv, tvldßtiav, ßuvXrjGiv mit Stellen ans Philo vergleichen, wie etwa folgende eine ist (leg. all eg. 111, S. 108): r'SlG7ttg r! avTtdd'tia ovgu, tvpjg Igziv tizatgicc o?ro> xaxdgag i\80vriy xo 7cd&0g, um zu sehen, dass Philo hierin völlig Stoiker ist. Stoisch ebenso ist seine Unterseheidüng des Idos Legalen vom ]Moralischen, der v,a\h]xuvtet von den KcczoiiO'copiccxu. Dass PhiLo diese beiden Bo grille nie vermischt, gellt aus seiner Aul/.ählung (leg. alleg. III, S. 112) hervor: olov tag itiQi zeov xcc&rixovxcov, tag ntgl zeov xcezogOtoficercov k. t. I, Den Unterschied des Idos Legalen vom ]Moralischen setzt er auseinder de cherubim S. 141, indem er mit den Worten beginnt: Tu 8tuv noMdxig ötovuog ovk ivEgyttzca, xcd xd ui) Y.cc&bxov tGttv oxt ÖQdxca xad'qxuvxfog. Stoisch ist ebenso seine Ansicht von den Gütern. Wir citiren seine allegorische Auslegung, der Worte: ,,Gott brachte dem Adam um zu sehen, wie er es nennen würde." Philo bezieht cs moralisch auf die Aufnahme, die der Verstand den sinnlichen Gütern zu Theil werden lassen würde. Es braucht wohl keines Beweises, dass er wie ein Stoiker redet, wenn er folgende Worte sagt (leg. ulleg. 11, S. GO): Etxoxcog ovv o {hbg (8uv xal xaxanad'uv ßovXszcu, 7uag exccgzov tovxeov TCQQgxaKHxai xcd dnoötxbtcu 6 vovg' eixe (bg dyccd'd, ehe cbg dSiccepo gec rj cbg nauct fC'hp XQEtciöri 8h dllmg. Ebenso stoisch ist sein Kosmopolitismus und seine Aufstellung (de opificio mundi zu Anfänge), dass darum mit der Kosinopoeic begonnen wird, ״weil der nach den Gcsetzen lebende Mensch mit dem Kosmos übcrcinstiminc.“ Wir führen als Parallclstelie Cicero's Worte (de nat. dcorutn II, 14) an: Ipse autem horno ortus est ad inundum contemplandum et