Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ein weiterer Beitrag zur Auffassung des Mekor Chajim von Gebirol
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 30 (sequence 7)
- Language
- German
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der Pffenend Stelle^iM neuPlätoniWen SWeM zu!suchen? wo er stüt Grund deNdWillerr glaubte einschftben -zu dürfen. Undinder That sinden! wir bei näherm /Zufthen? daß vr״-durchaus-ittNerhalb -des -!Kreiftsdneuplätonischer- Anschauungen!gebliebenMstindemer den Willen hypostasirte. Das Absolute Lei Plotin ist nämlich so tränsscedentgesaßt,׳ daßdieFrage,wases veranlaßt, sichmitzuth eilen, beftkedigenddnUii einwal n icht beantwortet werden kann l Wennwir ׳daheü vom Mntwortendie philosophisch Nichts bedeuten / als: s>Das Erste ist endlos " und ähnlichen, absehen -- so׳blieb Plotin Nichts übrig, als das Erste als' reine Thätigkeit;zu ■ fassen ' Und zwar als -Thätigkeit ohne substanziellen Träger'■׳*•) , da wir sonst wiederum eine ״Zweiheit in der Ersten hätten. Freilich war aber damit noch nicht beantwortet/ wieman es sich denken können daß die unendliche Kraft endliche Wirkungen setzs Dafürchat nUn Plotineinen von ihm für un- :mittelbar gewiß gehaltenen Grundsatz, den uus schon bekannten FuNdamrntalsatz nämlich, ' daß das Gewirkte nothwendigschwächer seinMüsse, als das Wirkende. Diesen Satz adoptirt G. Hätte er ihn nicht adopkirt MvNEteMinatiouGdsMneMIicheNPllUTMkchMus-!srei«n-MllM׳ -act des Unendlichen gefaßt, so wäre er damit überdie Emanation und den neuplatonischen Standpunct hinaüsgekommew Doch davon käM bei G?keine:Rede sein - darum keine Rede ftiN/ weil er-es auch Nicht eiNchal versucht hat. Nur wenn wir einem Ausdrucke mehr Gewicht beilegen als' dem mit dieftm!Ausdrucke eigentlich GeMeiiftrnl werden wir Giseinen solchen ernstlichen׳ Versuche zutrauew Was ist G.'s WilleW-Keineswegs: ein Wille in bnstrm MnNe.'׳ M ist Äräffi er Mbiesschöpftrische-und bewegende- Kraft:des Absoluten, er׳ ist bas!Absvlutedftlbst -Mfgrfaßh nichtin״ftiNer Jsolittheib und BeziehuNgs-!lofigkeitüzu: den Dingen/sondern-iNftinem Wirken:brr Dings UNd sinbensDingeM -4Wille ist bei G. der-nach außen gehende Act des Absoluten!, der -darum in allen Dingen anzutreffen sein muß-. Dahtr!/?änm,«s wohl״ eine <fteilich unvollkommene Wissenschaft vom Willen Kaber-schlechterdings keine Wissenschaft - von Gott ftlbst'gebeN, d. h. wir können wohl von! dein Einen reden / insofern Wir seine Wirkungen-! auch in! unsundWebeN uns! wahrnehmen . wenn auch MUk-iinü der:unvMomMcnen!Weift --׳wie״ dis Wirkung״ ihre Ursache!erkennin kann;- von dem Einend aber: an sichnicht als Wille, kann Nichts erkannt werden. 4 ־:׳;׳.. 4־ i. Fehlt dieser Wille! etwa bei Plotin? Keineswegrs! Auch'Plod-!!3) eiuw NI, 8/13: ■■■ijtKtfi Ivtyyitat jj ö'tdvj ov 'dict 'airbC.