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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1859-01-01 · Heft 1 · p. Seite 29

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 1
Article
Ein weiterer Beitrag zur Auffassung des Mekor Chajim von Gebirol
Date
1859-01-01
Page
Seite 29 (sequence 6)
Language
German
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WGnsWMche?Aufsätze. 29 :des Abfolüten,:auseinandersprengt, macht sich nun auch die? That« sa He geltend,?daß die - aus. d er Su bsta nz fließen de Materi e den» die -.For.m entlaffendM Wllen als ein Nothwendigev gegenübertritt, gegen den der Wille Nichts vermag. Daß Mo?der in seinem Wesen um« endliche Wille, wenn er schafft, eine?endliche Wirkung erzeugt, hat!, feinen. Grund nicht an einer.freien ästorminatlosul:des: Willens, sondern in derdenEffect des Willensaufsich nehmenden Materie. Selbstverständlich^ und von Gebirol auch gelehrtist dann abertzdir Schöpfung. ein nothwendiger Act; denn die Materie ist?immer schon vorhanden-, der Wirkung des Millens gewärtig , und dieser wirkt, indem er die Form-ans sich entläßt,? ,> wiedie Quelle-?das,?aus ihr Mellende Wasser".-??Also, ist auch der Grund der Endlichkeit nicht derWfllesondern die Entfernung des: Geschaffenen vom Absolutm. G. langt somit genau wieder an dem Puncte an, der ihm Ausgangspunct für die Erklärung des Endlichen gewesen ist, und über den er, wie es schien, durch die Hypostasirung des Willens hatte hinauskommen?wollen. Dieser Ausgangspunet. nämlich war sür ihn der Satz : Ist, das Erste die absolute Einheit,- sokonnte das .VM7Mrstem׳Gewpßte?;M:° differenzirte Einheit sein, d H. es mußte aus Materie-und Form bestehen. Wir brauchen nicht zu sagen , daß: diese? Resultatlosigkeit des . ׳Gebirol'fchen Willens: uns stutzig machen und auffordern-muß, die ,Sache noch näher anzusehcn. Zwar die Frage, was denn G.ver- '!anlaßt, anstatt die: in seinem Systeme zuletzt doch unhaltbare Unter- :scheidMg »zwischen : Substanz und Attribut Gottes zu machen!?- die :Materie::nicht vielmehr auch, auf den Willen zurückzuführen , :läßt ,sich nvchrcheantwortcn. Die:Antwort wird, nämlich lauten: Weil dann: Materie - und; Form bereits -• im Unendlichen: vereinigt: aUfträteN -und-das: Unendliche eben, nicht . mehr das Unendliche wäre.׳:-׳-:M« freilich muß:G. ja׳ zuletzt, die Unterscheidung zwischen Substanz und Attribut Gottes doch: fallen lassem ׳und die nur hinausgeschobeNe HrägeBkehrt-::mit derftlllen Stärke. wieder: Was gewinnt G." durch!feine-,Unterscheidung-!zwischen׳ Substanz .und׳:Attribut? also .durch!seine:Hypostasirung!-des׳- göttlichem Willens?!: Die Antwort״:daßM- Ugiöse Gründe Hn!bewogen:haben,-so: nahe sie liegt und so--richtig ,sie:ist,zumal G.selbst darauf hin führt , wenn: er den Willen als 11) ,ד5אמרמ מפועלת« das wirkende Wort faßt: (M; 56), :undwestn -Maudexswo - :7.1) Mar- ,zu : machen sucht , wie das Wo:r t eiw paffendes Bild für die schöpferische Thätigkeit Gottes ist, kann uns doch bei einem--!Philosophen mie G: ' d er Mühe nicht überhebennach

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