Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ein weiterer Beitrag zur Auffassung des Mekor Chajim von Gebirol
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 28 (sequence 5)
- Language
- German
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28 Wiffensch astliche Aussätze. sich! selbst und indem sie sich weiß, weiß.sie sich als Form. -- -Aber damit'weiß fie auch-ihre Grenze- und ihren Gegensatz,׳! bic• Materien Freilich weiß sie damit ׳sowohl. FormalsMaterie nur^in ihrem Geordnetsein für einander, nicht iw ihrem Außeremander. »Was sind sie an sich? - -G^ sagt zunächst (^ 3), die Materie sei eine geistige Kraft / -welchefür-sich besteht ohne -Form-, die- Form - ein Licht von der^-Eigenheit, jedem -Dinge erst seinen Charakter nnd -sein Gepräge, d. h. sein-Wiesenzu geben. Doch weiß er wohl, ׳ daß auch bei fielet1 -®bflätttttg anJ bic. Sftctatiött bet־ her am letzten Ende Materie und Form in ihrem gänzlichen -Ms־ . Mander. austGottzurück und zwar soll ׳ die -Materie eine--Idee» in Gott sein, -die Form - aber! aus demgöttlichen W i l l e n fließen. Und hiermitkommen -Mir -austdie״ Erörterungd essen , ' was - hei M -der Wilie - isti Der Wille.' meint G. , läßt sich nicht definiren, aber doch beschreiben (V, 60). Er ist eine göttliche Krast. oder-richtiger di egöttliche^ Kraft, welche Alles schafftund Alles üin Bewegung setzt (V, 62). Hassen- Wir für Unftrn Fwech -nurdas-' Schaffen des Willens ins-Auge, so soll das nach G.'s ngeNem Ausdrucke heißen, daß »er- Materie und Form setzt und sie verbindeti-Äber wie -setzt ' M-diese -beiden Elemente׳-alles' Endlichen? Insofern -die Mästende » bie bttf »3מat^l:ie;;«nb FörmK-chhNe tm Weste n des Willensi-enthalten -zu seiny -lediglich dUrch-Änett-N i llenss Net ausdem-Nichts gefttzt sind. -Dem wider- H)richtMbMGebiröl-weUigstens--Mr die Form» - Vielmehr -ist- -die Form iM- Wesen -des׳ Willens - enthalten-- ja macht sein -Wesenaus, nur --daß--sie»iW Willen nicht Horm! istw eil dieser Ausdruck sein - Eorrelat hat an der Materie und die Form als Form endlich ist. fündebrsie ist-eiUe--unendliche-Realitätsti>die - erMendlich»und im eigentsichen Sinne׳Form wird durch ihr Aussließen raus dem Willen und durch ihr Eingehen in die Materie. Aber woher kommts die Materie?-- - -Sie -ist 7-das -scheint -die--nächste -Antwort, ohne im -Weftn Ms-Willens^ eNHalteN-zU--'seinlediglich--durch-:einen-sAct?deMM gesetzt. - Als--solche-- müßte sie aber .wenigstens -eine Jdee im- Willen -sein- ^Abtr drr--Wille׳ist ja-stchlechthin-Nichts als - die. Totalität der Formenzusammengefäßt in einer untrennbaren Einheit!-und kann demsiach - auch-als- Idee -die-Materie -nicht in ׳sich Haben.-G.. wendet 'sich darum -der Auffassung zu , daßer in Gott selbst Substanzund Attribut-unterscheidet und die -Materie -ausder -Substanz ,.-die Form -üUsdem Ättribut (dem Willen) -Gotles-'komineNAjäßt. -Abgesehen aber davon , daßer-damit die vorausgesetzte schlechthinUe Einheit