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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1859-01-01 · Heft 1 · p. Seite 27

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 1
Article
Ein weiterer Beitrag zur Auffassung des Mekor Chajim von Gebirol
Date
1859-01-01
Page
Seite 27 (sequence 4)
Language
German
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WisseNschastliche-AüfsätzeV - M Einheit zusammen, je nachdem sie ihrem-:Urquell näher: oder fernM ist^ Eine und dieselbe Materie ebenso" ist fähiger und unfähiger,׳ den geschlossenen Reichthum der Formen zu tragen, je nachdem^sie in der Nähe des Urquells istöder nicht. Princip der Einheit also ist!der-Urquell, das Absolute, Princip der' Verschiedenheit ist die Ent-' fernung von demselben- Materie und Form aber, -die constitutivM Elemente alles Endlichen --:sind eben die nothwendigen Bedingungen: tzafurdaß das Mne Vieles wird und das!Viele Eines bleibt. 1 MäN täusche sich nun uicht hinsichtlich des von Gebirol gebrauchten Ausdruckes einer universellen Materie und einer universellen Form.:-Diese sollen nämlich keineswegesin eine solche Einheit zusammengehen, daß da-, durch noch über der Sphäre der Jntelligenz-eine:neue Sphäre sich׳erhebt! und Galso noch eine Hypostase mehr hätte als Plotin.: - Was -sollte diese neue Realitätssphäre auch erklären? Sieinüßte-im Zusammen?׳ Hange dieses-Systems nothwendig denkend sein und'wäre somit Nichts als eine Unnütze - Verdoppelung^ der -Intelligenz, ohne daß:!aus ihr; die dem Sinnlichen :noch ferner gerückt wäre , ° das Sinnliche sich besser: erklären :ließe,: als aus - der Intelligenz. In׳ der :Thaf -lW auch ®-; im!Verlause über seine wahrc - Meinung keinen! ZweiW Wenn, er nämlich^bald die Form der Intelligenz mit der universellen Form idmtificirt, bald die Sache so ausdrückt, als ob sie verschieden wären, und demgemäß dasselbe thut: hinsichtlich der universellen Ma? terie., so liegt in - diesem Versahren kein - Widerspruch. ׳-:;Mus!d.er->2«5telligenz nämlich stammen alle Formen u yd auch alle Materien -der niederem Substanzen: Der Ausdruck ab er dafür, daß eben alle Fovmen und alle Materien nur Eine Form und- Eine Materie, also nur quantitativ,: nicht qualitativ verschieden sind , ist eben der, daßes eine universelle Materie und eine universelle Form gäbe. Diese sind also nicht außer und üb er der Welt, sondern i n der Welt-zu suchen. --- :; : , Damit wäre nun dis -Welt in -ihrem ruhigen Sein erklärt- Wie aber ist sie geworden und wie wird sie beständig?-:; Die-Antr Wort rauf diese Frage -gibt der. fünfte Tractat, der:.; mit der sintersuchnng :von Materie und -Form in! ihrem Fürsichsein, d. - h. vor ihrer Verbindung: in der: Welt, anhebt. Daß streng: genommen Ma? terie : und:- Form m ihrem wahren Wesen unerkennbar - sindfotgt einfach?daraus, -daß nicht blos die individuelle, sonderm-auch die allgemeine Intelligenz - (der, Weltgeist) erst aus ihrer!Verbindung,-ge? worden ist. Nichtsdestoweniger erkenntdie Intelligenz -sie - doch! so, wie-die Wirkung:-ihre Ursacheerkennt: Die Intelligenz weiß - zynächst

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