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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1857-01-01 · Heft 1 · p. Seite 18

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
6 (1857)
Issue
Heft 1
Date
1857-01-01
Page
Seite 18 (sequence 18)
Language
German
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18; tung jener Drei, Jehuda neben Levi und Joseph, spiegelt sich übrigens im ganzen Buche ab und scheint daher zu den besonderen Zwecken desselben mitgehört zu haben» Bei dem Gewichte, welches das B. d. I. aus die Neu- und Vollmondötage od. 1. und 15. des Monats überhaupt und gewisser Monate insbesondere legt, ist es bemerkenswerth, daß, während die Geburtstage der übrigen Söhne,.Jakobs, welche das B. d. I. inögesammt genau angiebt, nicht auf ausgezeichnete Monatstage fallen, Levi, Jehuda und Joseph die einzigen sind, deren Geburtstage an solchen Neu - oder Vollmondstagen angesetzt sind, die dem B. d. I. durch andere Ereignisse schon für wichtig galten. So wird Levi am l. d. 1. Monats geboren, an demselben Tage war die Welt erschaffen worden, hatte Abraham seinen ersten Altar errichtet, ward dem Jacob die Erscheinung zu Bethel mit der Himmelsleiirr. Jehuda wird am 15. d. 3. Monats (an einem im B. d. I, mehrfach .bedeutungsvollen Tage vgl. m. Schr. S. Ir-, 66.) und Joseph am 1. -. 4. Monats geboren, an demselben Tage, wo Adam und Eva aus Eden gingen, die Engel an Abraham die Geburt Isaaks verkündeten, Jacob nach Egyplen kam. Daß aber die Dosithäer von den eigentlichen Samaritanern sehr weit abstanden und das, was Hr« Vs. ״ wesentliche Elemente deö Samarilanismuö" nennt, fallen ließen, erhellt noch aus einer in »n. Sch. nicht angeführten Diittheilung Abuphatach's bei de Sach a. a. O. x>. 337., wonach die Dosithäer von den Samaritanern so sehr verfolgt wurden, daß sie vor ihnen die Flucht ergreifen mußten und in einem Flecken nahe bei Jerusalem eine Zufluchtsftä11c suchten. Diese Verfolgung hätte wohl nicht Platz gegriffen, wenn die Dosithäer nicht eben solche Dinge hätten abstreifen wollen, die den Lebensnerv der Samaritaner (Ausschließlichkcit Gerisims u. s. w.) bildeten und da sie unter der Aegide Jerusalems Schutz suchten, so müssen sie Wohl Zion und Jehuda anerkannt haben. — Daß cs Samaritaner gab, die Jerusalem als Heiligtlum anerkannten, deutet Wohl auch eine Stelle im Tract. de Samaritanis מטכת כותייס an (enthalten im ».מדות יהודה von R. Jehuda N’gara ed. Pisa Bl. 22. col. 3. und wieder abgedruckt rn ziuchheims Rarrue LclloMron) wo es zuletzt heißt: מאימתי מקבלין• אותם. משכפייד בהר גיייזיס והודו ביר ישלים ובתחיית המתים מכאן ואילך המזל את הכותי כגוזל

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