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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1855-01-01 · Heft 1 · p. Seite 31

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 1
Article
Das Paraphrastische der arabischen Übersetzung des R. Saadia Gaon
Date
1855-01-01
Page
Seite 31 (sequence 9)
Language
German
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Wissenschaftliche Aufsätze. 31 Und hierauf beziehen sich die Worte, die Jbn Esra im Namen des Gaon anführt, vgl. das. X. XXIX. XXX. lieber diese beiden Verse herrscht unter den Commentatoren auch eine große Meinungsverschiedenheit. Nach Nachmani würden dieselben ganz zu trennen sein, und zwar so: den Menschen gab Gott alles Kraut das Samen führt, und jeden Baum der Frucht trägt die Samen führt zur Speise, während er den Thieren des Landes u. s. w. nur alles andere grüne Kräuterwerk zur Speise einräumte. Nach Raschi wollen diese Worte nichts anderes besagen, als daß Gott den Menschen so wie allen Thieren u. f. w. alles Kraut das Samen führt u. s. w. zur Speise eingeräumt habe, und der Schlußsatz im zweiten Verse umfasse nochmals das Ganze, so daß es eigentlich heißen müßte!ואו. Bemerkenswerth ist daß Saadia dieser letztern Ansicht und zwar so speciell huldigt, daß man glauben sollte er habe die Zusammenstellung des genannten Traktates in den Text aufgenommen, den!k er zieht in seiner Paraphrase den Anfang des dreißigsten Verses hinaus und beginnt wirklich die Übertragung des Schlusses des zweiten Verses mit dem an dieser Stelle viclbedeutenden Wörtchen ,!יכון לכם כיעאטא ואלגמיע וחש אלארץ .אלא. Zweiter Vers: וגמיע טיר אלטטא וסאיר טא דב עלי אלארץ אלרי פיה נסם חית אלאן גטיע כצר אלעשב געלתה מאכלא.- Darum nimmt er auch in diesem Schlußsatz ein Wörtchen aus, welches der hebräische Text nicht hat .געלתה C. II. V. II. III. Diese beiden Verse enthalten Ausdrücke, über deren Verständnis die größten Gelehrten getheilter Meinung sind; namentlich ist es Jbn Esra, der מלאכתו אשר עשח auf den sechsten Tag bezieht, und das Schlußwörtchen des dritten Verses die Kraft bezeichnen läßt, welche die Allmacht in jedes Geschöpf zur Fortpflanzung gelegt hat: השרשים בכל המינים שנתן בהם כח לעשות רטותט und bekundet demnach - den Unterschied zwischen der Radix ברא und עשה. Allein unser Gaon beleuchtet diese Satze durch eine originelle Idee. Er sagt: Er hörte am siebenten Tage auf, ein seiner Schöpfung ähnliches Wesen zu schaffen. Er ruhte, d, h. er hörte aus an demselben, ein seiner Schöpfung die er machte ähnliches Wesen zu schaffen: ועטל פיה אן יכלק שיא טן מתל כלקה * אד עטל פיה אן יכלק שיא מן מתל כלקה אלדי צנעה *. Und Saadia meint Jbn Esra, wenn er sagt: והמפרש לעשות תחת עשה נם עשה תחת ברא איננו כן לפי רעתי. Mit Recht bemerkt daher Ohcl

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