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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 1 · p. Seite 38

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1854-01-01
Page
Seite 38 (sequence 6)
Language
German
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38 Mcccitjionm und Anzeigen. fdu'iitt endlich durch in 1) פוזלת'o8Uc.ta <14 .׳. S. 24). Als Zeichen, tMi* die Muh ein Joch getragen batr wird angegeben שהיא פוזלת ומםתכלת ־ כעול, das von den Mops erheben bedeutet, worin die byzantinische Zorn! für zu erkennen ist. Sogar das lateinische Zeitwort femri bat Eingang gesunden, wahrscheinlich durch das Medium des Byzantinischen, welches auch at cpepioi kennt. Als R. (>banina einst von SepplwriS nach Tiberias kam, fand er alle Einwohner der Stadt von ihrer Arbeit feiern: המי כל עלמא פיייי (J. Baba mem II. (>nde, wo das Wort ׳.nchrere Male vorkonnnt). Diese Beispiele werden wohl genügen, uni den Gebrauch griechischer und gracisirter Zeitwörter bei den palästinischen Juden außer Zweifel zu seyen. bbe der Hr. Vors. darauf eingebt, das fremde oder dem Fremden nachgebildete Spracbmaterial der talmudischen Literatur zu erörtern, unterscheidet er mitRecbt zwei Perioden. Zn der ersten Periode werden griechische Wörter nur gelegentlich zum (Ersatz der einbeiinischen Be- Nennungen gebraucht, so in der Miscbnab. der Tonfta, den älteren Beraitas und Midraschim. Zn der zweiten hingegen entsteht eilic wahre Sprachmengerei. ״wo die Fremdlinge bereits so einheimisch sind, daß ne ohne Notb und Grund eben nur durch Geläufigkeit und Gewöhnung dem Redenden gleichsam, von selbst in den Mund kommen. Der sprachbildende Trieb verwendet diese neuen Zuflüsse und bildet sie um, als wärell eS hebräische oder aram. Stämme" iS. 7). Zu diese Periode fallen der Talmud Iernschalmi und die inittlern Midraschim. Wie sebr nötbig wäre es daher, wenn sämmtliche erotische Sprachelemente der talmudischen Literatur vollständig gesammelt würden, mit Angabe des Fundortes und des Gebrauches, damit endlich ein Ucberblick über den zunehmenden Ginsluß des Fremden gewonnen werde! — Wir heben aus Abschnitt I noch die (Erklärung von zwei unverstandenen Wörtern hervor. ב^ון plur. נריוגי erklärt der Hr. Vorst (mit der auch im Byzantinischen häufig vorkommenden Verwechselung der Liquidenä durch ßaXXCov^, eigentlich Wasserträger und Handlanger für lüderlichc Frauenzimmer (8alma8Lu8 ad Yopiscum), dann übertragen in die redenden Volkes an, und ebenso war obiges '•קי eine שמעת שוא des griechisch redenden Volkes..— Auch die anderen Beweise des Herrn 91 cc. sind nicht durchgehend schlagend. So ist bei der aus j. Melubot Vit angeführten Stelle auffallend, warum hier das hebr. למגע cm gemengt ist, da doch sonst alles griechisch? Man erkennt hier eine spruchwörterliche Redeweise. F. ־

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