Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 1
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 35 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- spine
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2829132-2829164-2829166--01438-2842750- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
flieccnfiomn und Anzeigen. 35 Gleiche, nun de von seinen Beainteten geknechtet, vor! seinen (^cül I id'ai verkeyert, von feinem Stellerdruck alio gesogen. Die jüdische Vitcvatuv trägt daher, mehr noch als die svrisebe, tiefe 3pl,re!l dieser eigentdün,- ileben 3vraebfonnatiזוס. Mall wird nicht leicht ein 'Agadalverk durchlesen, ohne auf jeder 3eile auf srenldsprac!üiel׳e (Elemente ז1ן st osten, ad er in so verzwickter 7yovm, das? der Vcfcv oft zur Verzweiflung getrieben wird. Alle Vorarbeiten von Je edlel Momi bw auf unsere Zeir reichen nicht and, um aircl1 ׳n!r einen kleinen Tl׳ei! dieses 3prach- Materials in seiner lr abreu Bedeutung und seinem ,)nsauunendange 511 verstehen. Durch die ״Beiträge" tritt diesem 3tl1dimn in ein neues Stadium. Der Vers, gibt darin die Anleitung, wie bei der h'rlanternng der schwerverstäudlichen midrascluschen Wortsormeu und Pbrasen zu Werke gegangen werden müsse, das; sie näuilich nur in ihrer bistorischen Situation erfaßt werden tonnen, und gelangt dadurch zu überraschenden Resultaten, hr weist einerseits nach, wie gewaltig der thntlnst der, man kann nicht sagen griechischen, sondern gräcobarbaren 3 praebgestaltnug aus die jüdische Literatur gewesen, und andererseits, wie viele semitische Elemente in das byzantinische Griechisch eiu-gcdrnngeu sind, ohne das: sie als solche erkannt )vorder! wären. Diese zwiefache Ansgabe, welebe -er H ei י gestellt, bat er vollständig gelöst, und es ist ihm auch bereits in austerjndischcu Hrcifai die verdiellte Anerkennung in reichem Maste zu Theil geworden. Im Interesse derjenigen Leser der ״Monatsschrift", welche nicht im Besitz der Beiträge sind, wird sich Rcf. der schweren Aufgabe unterziehen, eine Auswahl dieser ״Beiträge" zu geben, und daran eiulgc Bemerkungen zu knüpfen, tbeil- 11m die Resultate von einer andern Seite zu bestätigen, tbeils um das uiiuder Begründete einer lh'örteriing zu unterwerfen. Nachdem der Hr. Vers, in der Einleitung die kreuzen der Nntersuchung abgesteckt, berichtigt er in Abtheilung I. durch zahlreiche Beispiele die Ansicht Znnzens, als wenn ״die aramäische Volkssprache!der Juden), der das!Griechische in mancherlei Substantiven sein Siegel aufgedrückt, keine Berührung griechischer Zeitwörter zugelassen" hatte. Als griechische und gräcisirte Zeitwörter werden anfgeführt: מק^צפין crisparo, das Haar kräuseln, auch von Thieren gebraucht; מקד־ידין von rarduus, ^ardcndiflel, Webcrd'istcl, striegeln, worauf Ncf. im Orient 18^5. LiLcraturbl. S. 3t. ausinerksam gemacht hat. Zerner ,המרד und מרה von 0|jLV)pew, zum Pfand cinserzcn, wetten; trefftlld von 6ape886r6, gewaltsam nehmen, in einer Stelle (Chainh. II. 8.): מעשה 3*