Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 3 (1854)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Die neuere jüdische Literatur und ihre Bedeutung
- Date
- 1854-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2829132-2829164-2829166-2842705--01422-2842737- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
22 Die neuere jüdische Siferutuv »nd ii've Bedeiitnng, C^inc spätere bibliutie Nachricht <2 01)1011. 17, 7.) lheilt mir, das! schon vorher M 1' ן11ונס osapl>a l eine'Ari wandernden Unterricht in der göttlichen Vohvc verwistalter und sowohl Le-׳ vüen wie 'auch andre Beamte damit betrauet habe. Diese reisten mit dem Geselzbiiche in allen Städten hernin und belelrrteil das Polk aus demselben. Wird;war nach einer ׳Andeutung 1 Ehron, 12. 82, von den Söhnen des Stammes Isaschar gesagt, das; sie mit Ge׳ sehstiidium sich befaßten und in der Lehre 'Bescheid ertheilten lIvma 16n), fo bezog sich dies doch wohl mehr auf solche Ge׳ genstände, wo wissenschaftliche Sachkenntnis! als ׳Astronomie. Bkediein n. s. w. erfordert wurdest, während die eigentliche Neligionskenntniß lange Zeit aus den Priesterstamm beschränkt blieb, — irrst nach der Rückkehr ans dem babhlonischen Eril finden wir in Esra wieder einen 'Beförderer des allgemeinen 2׳olks- »nterrichts, wozu auch der Zugendumerrichr gehörte iOsra 7. 10, vgl, Ra sch i;11 Pesachim 87 a.) — Das 'Wissen der levitischen Priester war in Verfall geratlien (vgl, -vagai 2, 11.3c. Mal, 2, 8.), und eine ans allen 'Bolksschichien sich bildender Lehrerstand begann seinen Einfluß ailinälich zu erbeben. Diese Männer, nachdem sie sich später in der sogenannten ״großen Persammlung" eoncentrirt harren, bezelchneken nun auch als eines der ersten religiösen Bedürfnisse ״viele Schüler auszustellen," lMisckna Abok l, 1.) Es ist wahrscheinlich, daß besonders a!S Benvahrnngsmiirel gegen die seit der Eroberung Palästinas durch Alerander den Großen eindringende Gräevmanie und als Gegensatz der errichteten Ghinnasien, religiöse Lehranstalten entstanden, worin die Jugend, nach ihren verschiedenen Abstufungen, in allen Theilen des vötzerlichen Neli- 4) Für לקד־גיסן!Berksch. rat\ c. 72) fdl bei sie» ]לקירסי, welche» aber nicht >— wie Musaphia und M. Landau irrig glauben — durch xatpo;, Zeilpunki" zu erklären ist. da ja dann zwischen den Meinungen des :)!. Lanchmna und R. Jose b. Äezri gar keine eigentliche Differenz wäre. E« bedeutet vielmehr, wie die in Midrasch delwbor Liedes «'». i, und t;silier 1,13. cingeschvbene «k'fic richtig erklärt. ״das! sie den (einen bbsartigen grindarligcn NuSschlag) zu!׳eilen verstanden," mithin vvrzngSweise in schwicrigen Parthicn der Heilkunst bewandert waren. — Der Sammler des Ialkul scheint die Bedeutung des Wertes nicht gewußt zu haben und seht dafür — .מכי תור־־, הכמתם (079< ,11>