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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 15 · p. Seite 706

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 15
Article
Ein Brief R. Benjamin Cohen Vitali's in Reggio an R. Josua Heschel in Wilna aus dem jahre 1691
Date
1897-01-01
Page
Seite 706 (sequence 7)
Language
German
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י)70 Ein!»rief K. Benjamin Cohen Yitalfs in Ueggio. scheint nach allem Schwanken denn doch für den Kabbiuer von Brisk und Wilna auszuschiagen. Wie betagt auch immer K. Jusua I losch(*] bei seinem Dienstag; den U. September 174(d in Wilna erfolgten Tode gewesen sein mag, sicherlich war er im Jahre IWJi ein in der Hliithe. des Lebens stehender Mann, jünger jedenfalls als der mit demiithsvoller Fiitcrwürfigkcit zu ihm eniporldickeiule und bei ihm sieh1 Batlm erlmlemle 1\. Benjamin, (.■oben. Es ist aneli eine in jedem Betraeht neue. Seite, die uns diese Br ziehung zu dem italienischen Fragesteller enthüllt Weder von ihm seihst noch von seinen Vätern ist eine vorwiegend(' Beschäftigung mit der Kabbala, ein Wuf wundcnvirkcnder Versenkung in die Tiefen ■der Geheimlehre hisher bekannt gewesen Selbst seine sonst von poetischem Schwünge befeuerte. Grabsclmft schweigt von dieser S<dte in dem begnadeten Wesen dieser so reichen Persönlichkeit. Gleichwohl fehlt es aller auch aus der Folgezeit■ nicht ganz an einem Zeugniss, das uns die .enge Beziehung R. Ifesehels zur Geheimlelue und ihren Tendenzen offen hart. Vier Jahrzehnte später erfahren wir aus dem Briete Jekuthiol Gordons, des Schülers uml Parakleten Mose Ohajjim Lnzzatto's, an seinen Meist(‘!■ in der Heimath '׳־), was die Sinnesart, und Kichtung dieses!Mannes gewesen ist. Denn niemals würde der junge Mediciner es gewagt haben, dem ■greisen Lehrer in so übersehwänglieher Weise die Wunder von < Mfenharung. zu preisen, die dem Munde des 22 jährigen Paduaners entströmten, wenn er nicht die Stimmung und die Empfänglich־ גי iS. ׳). Fiinn. 1!•>! .110 ץ .קריה נאמנה benutze die < Jelcgonheit. die .schöne Inschrift von einer Entstellung durch einen offenbaren Eesefoh ler zu reinigen. Pie 2 ersten Zeibm lauten: c אבר עשי רך ובזבסד מיורי ך* יי ך»m her Bin״elrei1n. der den Schluss jeder Zeile mit dem Anfang der feigenden verkettet. \pe der Sinn des Verses fordern gebieterisch, dass statt des unmöglichen אחלי das allein hier bedeutungsvolle מלד־י. wie sicher ruf dem Steine steht, eingesetzt werde: Die Trauer um K. Ileschel soll der um Jeliuda den Fürsten gleichen. Zur Biographie L. Keschels möchtet icli noch bemerken, was bisher nicht beachtet worden z׳a sein scheint, dass er wie sein Vater (vgl. Feinstein עיי־ תהלדי p. 149) in Brink als Habbiner gewirkt hat. Während seines Aufenthaltes in Breslau (vgl. Braunem der tiruetz-Jubolschrift p. 2&2, n. 2} führte er bereits diesen Titel, \yic uns der Jerusalemer Josef b. Mardochai Cohen in דברי יוסף (Venedig 1714) f. 4 b initthoiit: ובהיותי בברעביא מתארח בביר. הלב הגדול אב״ד ור״מ דק״ק בליבק דלימא במוהד״ר יהושע העשיל;׳ הרב הגדוד במוהר״ר שאול* אב׳יד ודיים דק״ק קראקא שמעתי ממנו דבר אחד. '*) J. Emden תורת הקנאות, ed. Lemberg, p. 92,

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