Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 15
- Article
- Ein Brief R. Benjamin Cohen Vitali's in Reggio an R. Josua Heschel in Wilna aus dem jahre 1691
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 705 (sequence 6)
- Language
- German
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Kin f>1iof!י?. Iionjamin Hohen Vifali’s in hVggia. 70r> »,in Nachhall sahhathianischer Krregnn#. was da in s»ün»*r Se»*L xi11<* 1 ־Lt‘, als «t von <14‘m fernen Meister Aufschluss über die Richtung verlangte, »lie »las Busswcrk und di<* tilgliehe Andacht /.u mdnmm hatte. Aber auch auf die Persönlichkeit, des 1!»*fragten füllt ein Strahl von Lieht ans dem Briefe des Fragestellers. R. Josua I lesehob der Knkcl und Xn1nen.strag»T des spriicliwörtlich berühmten Taluiudmcisters von Krakau, der Bruder R. Lobs, des spateren Rabbiners von Amsterdam, des Schwiegersohnes K. Zehi Aschkenasi’s 1). nachmals durch seine Frau Rösel der Schwager R. David Frankels von Dessau und Berlin, des Lehrers Moses Mendelssohns ־), sohoint gleich seinem (!rossvater :11 der Pflege seines littorariselwn Xachruhiues fast heilissen aus dem Wege gegangen zu sein. Ihn so ausgebreiteter war s»־in Ruf!»ei den Zeitgenossen. Aus Schülers Munde hatte der Rabbiner von Reggio von dem aussernnlentliehru Manu»‘ vernommen, der das Ansehen seiner Familie noeli ditreli den Dlanz der eigenen Persönlich!*»,it zu erhöhen im Stande war. Hin Arzt, ans Prag, Mose Bureau 4)י der R. llescliel persönlieh k»mnen zu l»T1u‘n (1cl<*gcnheit hatte, steigerte die an• »Richtige Verehrung, die sieh im Herzen R. Benjamin (Vdions für »len fmien M»,ist»,r angesamnndt hatte, zu tmgom»,ss<mcr Tim#. Wollte »‘1־ »hieb aus seinem Mund»* Huthüllungen über di»*׳ Vergangenheit. 1m»l Zukunft, venmmme.n haben. die an eine Art von Allwissenheit streiften un»l in dem Rabbiner von Reggio »las Verlangen rege macht»*!!. zu »hmi <.10tt»ksmanne zu pilgern und wi<‘ ein Orakel seine, fromm»* Weisheit zu b»*frag»m. Was ihm selbst wrsagt war. »las sollt»־ ihm jetzt durch die Rückkehr eines beiden gemeinsannm Sehiihws in die!!»•imath möglich werden; wie »lureh »,ine Art von göttlicher Fügung war er «la• zu einem Boten g» dangt, der zu dem angebetet»•*)! Xukunftsdeuter Kund«* tragen sollte. War »'s aber wirklich <l»*r Sohn R. Sauls von Krakau, oder nicht vielmehr der Kabbalist und Wunderthiitcr. der am 1H. Mai 1700 verstorbene R. lleschel Xoref5), mit dem wir hier R. Benjamin in Verbindung treten sehen? Die Wage ז) J. Faulens כ?גיר. ספד p. 05 [\ ־) L. Luadshnth 53 .«.ן תירהית אגשי השש. No. *) Oh, N. I) e m b i t 7. e r כייית יופי II, fol. 0:3 b. 4) Vielleicht »l»3r Rakel »Ls 1030 bereit•» ia Prag Verstorbenem s. S. Hock. p. 37. A) Hegen J. M. Zu uz. עיד הצדק Anhang u. 32; vgl. Dembitzor, מפית עיד הצדק p. 27 und (Jarmolv העורבים p. 31. Monatsschrift. 41. Jahrgang. 45 0232