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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 15 · p. Seite 703

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 15
Article
Ein Brief R. Benjamin Cohen Vitali's in Reggio an R. Josua Heschel in Wilna aus dem jahre 1691
Date
1897-01-01
Page
Seite 703 (sequence 4)
Language
German
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Kin Briof K. Benjamin Cohen Vitali’s tf 1 h'eggio.‘ 70a nachmals sein Schwiegersohn mul Nachfolger im Bahbinatr von Reggio, d(*r I lernusgober dieser Poesieeu 1), hat als Schüler Hon jamin Cohens ilni vinn Meister .*Ulf ihn übergogangonen Sinn für wahn* dichterische Schönheit. und reinigte. Yornkuust weiten* auf seinen Jünger Mose Chajjim Luzzatto verpflanzt2), in welchem die hebräische Poesie. Italiens in ihrer Yersch wisterung mit der rcichströmenden Geheimlehre ihren Gipfelpunkt. erreichte. Ganz seinen frommen Studien und der 1 ieranbildung von Scliiilern Iiingogehen. zu denen Männer wie •Josef Frgas, nachmals Rabbiner von Florenz, sich zäldtim‘•1), sah Henjaniin Gehen sein 78. Lebensjahr heraukommen. ehe er im Jahre 1727 in Amsterdam in einem Foliobaiule ״P>enjamins eigenstes (leinet” l), sein** homiletische Kunst, enthüllt**. Wie ein Symbol seines ganz in di(‘ Geheimlehre versenkten, in der Klarheit und Kraft seiner Predigt dadurch aber keineswegs beeinträchtigten (leistes zieht sieh durch die Eingänge aller 172 Peden dieses Werkes das alte Kunststück, mit (hon einst Mainmni an der Spitze seines Mischne Thora voranging, den vierbuehstabigen Gottesuamen den ersten vier Worten jeder Predigt akrostichisch einzuweben. ln seiner engeren Ileimath hatte es freilich nicht erst seiner Pt’irher'׳) bedurft, um seinen Puhni zu begründen. Laugst war er nach nach dem am L Oktober 1007 zu Mantua erfolgten Tode seines Meisters P. Mos*; Xacut zum Pute des ersten Kabbalisten und eines der durch Gelehrsamkeit und fromm*‘ Entsagung hervorragendsten Rabbiner Italiens gelangt. Als er in der Nacht auf den Sablmth des •1. Februar 1780 im Alter von vollendeten achtzig Jahren6) in Reggio vom Tode hinweggenonimen wurde, da war die Trauer ob seines Ileitnganges in den Gemeinden Italiens eine allgemeine. Noch verkünden die Elegieen, die der Schmerz bei seinem Scheiden den grössten Meistern der hebräischen Poesie in seinem ] leimatlilande entströmen liess, in welchem Ansehen der Mann gestanden haben musste, um den so innige Todten- J) Vgl. עת הזמיר Venedig 1707. S. auch Zunz, Literaturgeschichte der syimgogalcn Poesie p. 447. ־/ Luzzatto nennt ihn תורת הקנאות, p. 1)4: מ״ו אשר באב גדלני הוא לבדו מאור עינ(ו)[י] ומשענת(ו)[י] הרב הגדול נודע בשערים בבור מהור״ר ישעיה באסאן נר״ו ז;) Vgl. Cli. J. B. Anulai שם הגדולים cd. Bonjacob, 1, 86. ¬גבוי בנימין (י ein Foliohand von 217 + Id() -f- 2 (uupaginirten) Blättern . ך Vgl. Nepi in M. S. Ghirondi’a תולדות גדולי ישראל p. 55. י) Die Elegie Ulino’.s giebt ausdrücklich an: תבזנין חד שתין.

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