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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 15 · p. Seite 690

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 15
Article
Die Organisation der jüdischen Ortsgemeinden in der talmudischen Zeit
Date
1897-01-01
Page
Seite 690 (sequence 18)
Language
German
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I)i<' Organisation der jiidisrlmn Ortsgomeindoii. cm Leihe von Ortschaften, die in I>ezu<g auf Handel und Vcrkehr ^anz von ii 11־ ahhanidg waren1). Das dem positivem (leist den• jüdischen Keiigjoii i*־a!1z et1tgv<gemresctzte W rsi'11 des heidnischen (irieeheiithmns hewirkte im Laufe den* Zeit, dass oft die Juden den Städten mit hellenistischer Verfassung eine nichts weniger als freundliche Oesinmuig;• »•11t״vg;enhraeht<*n. Lud wie der Huss ״,ogfou den das jüdische Xatinnallchcn zersetzenden I ielhmismns schon früher in der Makknhäerzeit־ mit »de־ mentarei־ '(iewnlt zum Austrag;!gekommen war, so kam diese Üivalität auch später oft zum Aushruch: so l)»‘stand z. ik zwischen den Juden und den Hewohnern Askahms ein«* Lrhicindschalt. Josephus l>ericht<‘t . . . A7׳zaAovy.. llo/.tr i7׳T׳.v byjy.'s/. bii'tiw \v.nvjz'W^yJ/j'.z Diese l'Viiulschuft zwischen der jüdischen Levnlkrnmg־ einerseits und der ^־riechiscli-lieidnisclum andrerseits ״\*d> oft <huj Anlass zu s< ] יו ו Mutigen Kämpien he.ider Larlehm um den Lcsitz der Oberherrschaft in der hetr. Stadt. so 7. I». in Askalon־!, t'aesarca‘1, und Tiherins ־), wobei der unterliegende Theil oft völlig aut^vricbcn wurde. Alles das macht »es ■erklärlich. w»mn die Juden sich mou-lichst st rauhten, in einer hellenistischen Stadt Mitglieder der;:־׳/Ar, zu werden 1». Jorhanan will daher z. 1k, entgeg-en den religiösen Uestimmun^en, erlauheiu an den jiidisehen Feierrngem zu!liehen iiihcr d»*.n Jnrden). um sieh den Verpflichtung«*!) zu entziehen, welch(* di(' Z11״vhuri^keir zu der jioo/.r, aiiterlc^f»* 0). Das Amt eines Mitgliedes »ler [iou/.Y, mochte manche Anforderungen st<*lh,n, die den I »estinimung’en der jüdischen Lelig!;i«u1 ent«״;egeuli<״fen; aus diesem (י rund«׳ wurd»• später üh(*rhaupt im ganzen römischen Reiche den Juden i Befreiung; von den Magistratsämtern zug< '.standen ‘) 8 oben 8. 18 Note :5 Schürer a. a. 0.. 8. 51; Kulm ״Wrfassung“ (18t55) II. 8. 3318, Note 300(1 ־) Hell. jud. Jtl, 2. :t) Schürer ״Ge/sch ich te“. 8. 07. 4) Das. S. 70. 6) Das. 8. 128—180; Pinnen Compendium lOOtf. Jer. Mocd katon 11,8 Ende (81b); ferner 8anhed1in 20b (ganz oben אמר י"* יוחנן אם הזכירוך *2בולי יהיה ירדן בעד גבולך R. Jochanan sagt: ״Wenn man dich in die ßooXr, wählen will, so sri der Jarden dein Genosse*4, d. 11. so tlieho nach dem Jarden (selbst an jüdischen Feiertagen). Die verblümte Kodeweise hatte wohl den Zweck zu vermeiden, dass K. Jochanan in den Vordacht bei den Römern kam, als wolle er seine Mitbürger gegen die Landesregierang aufwiegeln und zum Ungehorsam verleiten. 7) Cod. theod. XVI, 8, 13.

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