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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 14 · p. Seite 634

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 14
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1897-01-01
Page
Seite 634 (sequence 10)
Language
German
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634 Hie hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus. 12. 11, 23 את המורה לצדקה übersetzt H. ״doetorem l) justitiae“; die LXX dagegen übersetzen ״toc ßp<op.aTa zlc 81xaw<7’jvr4vM (escas od. alimenta justitiae, wie es II. im (Kommentar wieder» giebt). H. folgt der alten jüd. Auffassung, der das Targ. Ausdruck giebt (יה סלפכין מכי), dass das erste .מייד in diesem Verse nicht identisch mit dem zweiten גשם בלירה sei, sondern ,,Lehrer, Führeru bedeute, so erklärt es auch Kaschi z. St. 'את גביאכם וכי, während die Uebersetzung der LXX ihre Stütze in der Peschitto findet, welche יול*£»0!ן ]kiLa^-0 hat. Sollte ihnen eine andre Lesart Vorgelegen haben? etwa מזון od. מאכל, od. nahmen sie מרוח ~ מוליה per metathesin? Wenn der Anonymus in Rufinus Werken (Migne Col. 20), der um die Mitte des f). Jahrh. lebte, in dein מורה לצדקה den König Hiskia erblickt, gleichsam als den Typus des Messias, unter dem alle Yerheissungen erfüllt worden seien (omnia beati Ezechiae temporibus .... dicuntur incipienda), so sei darauf hingewiesen, dass diese Ansicht schon von einem alten Talmudweisen ausgesprochen worden ist: אין משיח לישראל שבבר אכלוהו בימי חזקיה (Sanhedrin 99 a). 13. lbid. בראשון. Die Vulgata übersetzt ״sicut in principio“, als stände כבראשון — בראשון, im cod. Amiatinus aber fehlt sieut, in den Commentarii desgleichen; die älteren Uebersetzungen (LXX &£ sjj.TtpocO'ev u. Peschittho ^40 ל lasen ebenfalls כראשון in der Bedeutung von כראשיגה (cfr. Deut. 9, 18; Dan. 11, 29), das ,ה, vielleicht nur durch Abkürzungsstrich angedeutet, kann weggefallcn sein (cfr. Frankel, Vorstud zu d. LXX, p. 214). Das Targum, welches das Wort mit בירח גיסן umschreibt, hat בראשון gelesen, das immer den ersten Monat bezeichnet; so las u. erklärte es auch der Talmud bab. Taanith 5 b u. 6 b, u. jerus, Sehekalim VI, 2 (cd. Krotoschin, p. 50, 1, woselbst יורה ומלקוש st. מירח ומ an unserer Stelle citirt wird, ebenso Sifre zu Deut. 11, 14), da es sonst stets יורה heisst, so scheint מורה hier nur durch dasselbe in deckten, und wie, nachdem man einen Bittgottesdienst veranstaltet u. das Gebet Joels (parce populo tuo חוסה ה' עי ע־מך) inter vestibulum et altare, h. e. inter Crucis et Resurrectionis Jocuin), verrichtet hätte, ein Wind sich erhoben hätte, durch den sie in m&re primum et novissimum praecipitatae sunt. f) Ebenso in uns, Vulgata; der Amiatinus hat pastosem.

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