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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 14 · p. Seite 627

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 14
Article
Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
Date
1897-01-01
Page
Seite 627 (sequence 3)
Language
German
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Dio hebriiiKchen Traditionen in (len Werken des Hieronymus. 627 dass sie bei den Hebräern resp. im Hebräischen keinen Wiederhall finde, so glauben wir doch einen Anklang an diese Lesart im Midrasch gefunden zu haben; denn der agadischen Deutung: למה גקרא שמו פתואל ,שהיה מסלסל בשעיר ״ כבתולהer habe deshalb so geheissen, weil er sein Haar langlockig wie eine Jungfrau trug“, liegt offenbar die LA בחולה zu Grunde. Eine andere Ansicht im Midrasch (Rabba zu Numeri P. 10. פ' נשא) identificirt Pethuel mit Samuel, hält also den Propheten Joel für identisch mit dem gleichnamigeii Solme Samuels פחואל זה שמואל (cfr. Sam. VII, 6) ולמה נקרא שמו פתיאל שפיתה להקב״ה בתפלתו. 11. deutet den Namen wie folgt: Phatliuel in linguam nostram vertitur ״latitudo Dci“ vel ,,aperiens Deus“, er leitet es vom aram. (Ls ״weit“, ״breit machen“ ab, so übersetzt aucli die Vulgata יפת — (Gen. 9, 27) ״dilatet“ ״es erweitere.“ — Wenn er sich für die Erklärung ״aperiens Deus“ auf das in Marcus VII. 34 verkommende ״Ephphata“ &p<pa&& beruft, so hat er übersehen, dass letzterem der Stamm פחח (mit ״ (ח׳Öffnen“ zu Grunde liegt u. nicht פחה. Die syr. UÜbersetzung hat ***Lai(, aram. אחפחח; Delitzsch1) übers. אפתה i. e. הפחח 4. Ibid. v. 2. שמעו ... הזקנים והאזינו כל.יושבי אריץ. H. macht hier eine sprachliche Bemerkung zur Unterscheidung der beiden Synonyme, auf die ihn jedenfalls sein jüdischer Lehrer aufmerksam gemacht hat. Er sagt: Auditus in Scripturis sanctis non est is, qui in aure resonat, sed qui corde percipitur. Quod autem 110s interpretati sumus ״auribus percipite“ et apud Graecos et apud Hebraeos unuin verbum est; apud Graecos svcoO’icracrTs (so übersetzen hier die LXX), apud Hebraeos האזינו, quod proprio 11011 corde, sed aure percipitur. Dass שמע ein geistiges Verstehen bedeutet, bemerkt schon der Talmud (Berachoth p>. 15a) zur Mischna daselbst (II, 3), und wenn H. als ausschlaggebende Stelle Jes. 1, 2 eitirt: Jesaia loquente discamus: ״Audi coeium, et auribus percipe terra“, so ist es auch gerade diese Stelle, zu welcher im Jalkut (nach Sifre § 306 zu Deut 32, 1) bemerkt wird: משה שהיה קרוב לשמים אמר האזינו השמים וכי בא־ ישעיה ואמר שמעו שמים שהיה רחוק מן השמים והאזיני ארץ שהיה קרוב לארץ. H. macht nun folgende Anwendung: Qui senes sunt et l) Hebr. Uebers. d. N.T. z. St. 4er

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