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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 13 · p. Seite 587

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 13
Article
Erklärung einer Mischnastelle
Date
1897-01-01
Page
Seite 587 (sequence 3)
Language
German
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Erklärung einer Mischnastelle. 587 werden sollen fast undenklmr ist, haben wir sicher in dein Jcruschalmi-Miselma-Text das Richtig('׳ vor uns. Wenn inan nun diese, Lesart in Retracht zieht, and das durch alle Texte gesicherte יזפני festhält, dann wird man übersetze» ,,Man darf vor dem Mastrinde [die Futterrcste] hinwegräumen und diese wegen des Weiderindes [das di(‘ vom verzärtelten Mastrinde verschmäht('» Reste frisst] zur Seite schieben, so lehrt R. Dosa; die Weisen aber verbieten es4*. Jetzt sebliesst sich die zweite Hälfte der Mischlin schönstens «an : נוטלין מלפני בהמה זו ונווזגין לפני (זזו בשבת liier gestatten auch ,,die Weisen“ das Fssen des einen Thieres, das für dieses noch vollkommen tauglich ist, dem anderen vorzulegen. Oh nun איסור טלטול מוקצה oder השש השוואה גומות den Grund ihrer Opposition gegen K. D( >sa abgiebt: jedenfalls fällt die Dilferenz in der zweiten Hälft(' weg, da das zu ]Bewegende vollkommen מאבל בהמה ist und auch nicht am Roden geschleift wird. So wäre', also di(‘ Mischlin selbst in bester Ordnung; sehen wir uns jetzt die Gemarahbemerkungen an. Im demsehalmi heisst es ganz kurz: מפני מה שהפטט מיתיר הרעי איבל. Dies bezieht, sich auf den Ausspruch R. Dosa’s, speeioll auf מפני חרעי und bedeutet ,,weil, was der Maslochs übrig lässt, der Weideochs frisst*4 '•׳־). R. Dosa erlaubt also das Wegräumen vor dem Mastochsen, — trotzdem (lass die Futterreste in Verhältnis« zu diesem!1hier(‘ kein מאבל mehr sind, — weil sie in Verhältnis« zum Weideochsen, dem die ]teste hin־ geschoben werden, noch tauglich zum Essen sind. Eine, bessere ]Bestätigung unserer Misehnaauslegung 3) können wir ') In unseren Ausgaben י בהמה ןו s• aber Dikduko Sofrim z. St. Das überflüssige בהמה leidet, sich auch nicht in dem von Lowe herausgogebenon Misohnatexte. '־) (»ege 11 Uebersetzungen wie ״weil dm* Mastochs ,auch dem Uebenost der Excremcnto aufisst“ ist es wohl nicht nöthig zu polemisiren. Richtig bei David Lurja in s. Noten zu Jur. Moed (hinter El. Wilnas הגהות z״ Jer. Serai'm [Königsberg 1808 ] 8״) Dl. Ö2a. Ob er auch מפני m der Mischna richtig verstanden hat, ist nicht zu ersehen, wogegen H. Cbajcs (Noten zu Babli Sabb. 140 b), trotzdem er den Jor.text — nach Anleitung eines Grossen — richtig auf fasst, doch מפני falsch versteht. Porges (a. a. O.) will nach סךין Ü0C^ e״‘ zweites מה einschioben und Frage und Antwort in Jer. finden; ganz unnöthig. 3) Geleitet wurde ich zu dieser durch den Com mental* zu Maim. Ililch. Sabbath, der — fragmentarisch — vor מעשה רוקח Bd. I abgedruckt ist. Dort heisst es zu p. xx vi י (auch zu finden in קובץ חשיבות הרט״בם 185■» 1, in. 02 a): מפני הרעי• פירוש פעמים יקהו מה שנשאר לפגיה ויאבילו אותו לרעי שהוא הבהמה הרועה ואע׳פי שהוא ראוי לבהמה אהרוז אסיר לסלקו•

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