Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 41 (1896-1897)
- Issue
- Heft 13
- Article
- Erklärung einer Mischnastelle
- Date
- 1897-01-01
- Page
- Seite 586 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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5.86 KrklÜrung einer Mischna stelle. übersetzen ist ]). Aber die Wiedergabe des Ausspruches K. Dosa’s: ,,Man darf (am Sabbath) vor dom Mastriudc [die dem Thiore ungeuiessbaren FuUerreste] hiuwogrüumeu. während man vor dom Weidorinde (dessen Futterroste nur) zur Seite schieben darf’‘‘ bat noch ihre grossen Schwierigkeiteu. Namentlich die, dass in allen Texten (in der Misehna, sowohl in der separat als in der im Hai»1 i und Jerusehalmi vorlic- ־״enden ,und i mh*r Tos!‘tVa')רעי r.ספני steht und nicht ־ לפגי;.wie durch die Analogie mitdem vorhergehenden Cu?m 'לפג,- gefordert wird ־). Ferner will die Daraita, die ini Babli zur Feststellung der Opposition de.!• ,,Weisen‘* p'grn I{. Dosa וחכמים אלמריםאהד זה לאהד זה *־* * * 4א יסלקנו לצדדי; (in <101* T״s<>t־t:1 l. 0.;־*א כא; וסאן אי; כזסלקין לצדדי] beigehraclit wird, nicht besser zu Ib Chananers Krklärung passen3) als zu der Kaschis4). Auch andere Schwierigkeiten sind beiden Auslegungen gemeinsam, z. ]>. di(*, dass es nicht gut verständlich ist, wieso K Dosa solche Arbeiten am Sabbath erlauben kam!יז־), und tcruer, dass die tollende zweite l lallte d(1r Miselma nur in sehr lockere Verbindung mit der ersten zu stehen kommt. ilan hat aber bis jetzt m. W. eine bedeutungsvolle Text- Variante liberselten. In dem im rJerusehalmi enthaltenen Misclmatextr>) heisst es nicht. יכזסלקין sondern ומסייקן לצי. I)a nun רמפלקן durch die Umgebung (נלהגין,גומלין .גירפין und vielfach früher und spater ähnliche Formen in diesem Abschnitt) äusserst leicht in;ומסלקי verderbt werden könnt(‘., während das Fmgekehrte — dass ein richtiges ומסלקין in ]ומסלק hätte verschrieben י) R. Chanancl erklärt schon so. Nachdem Borges von Neuem, namentlich auf Talm. jer. gestützt, die Identität unseres ךי^י mit dem biblischen (l Kün. •>, 8) urgirt hatte (Revue des et. juives XX, 807— d), habe ich die nämliche Erklärung hei einer Anzahl älterer und jüngerer Verfasser aufgefumlen; sioh0 meine — jetzt, zu vermehrenden — Mittheilungen K. d. e. j. XXL 278—i) ף Borges a. a. <>. S. 800 will deshalb emendiren. Luzzatto (אגללה שד״ל n. 210, Bd. 1, p. 840) benutzt die Form מפגי mit Recht als Argument gegen O. H. Schor, der diü .,neue‘' Erklärung annimmt. 8. auch Plungian יכן פולח P• DL ־־־־ Dagegen ist Luzzatto im irrthum, wenn er verlangt, dass טלר י״^י* stehen sollte. Denn, auch פ10ם ^t eine kurze Fassung für das Beza 40 a vorkominonde ״סיר של פטם* 8) s. Luzz. a. a. 0. und Schwarz, K. d. e. j. XXXI, 281. 4) s. Porges a. a. O. 808. s) Man vergleiche nur Pesachim IV, 7 wo גריפה sogar an?חו״ה״י vorboten ist. “) Nicht in dom mit dem palästinensischen Mischnatexfc oft überein־־ stimmenden Codex Cambridge (ed. Lowe). Doch ist auch hier eine kleine Variante indem es גורפים und ]מסלקי heisst, wie weiter נוטלים und ־גותגין