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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 5 · p. Seite 334

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 5
Article
Karäische Studien
Date
1938-01-01
Page
Seite 334 (sequence 11)
Language
German
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334 Jakob Neubauer III, kommt nur die Bezeichnung בתאב אלאנואר yor28. (Klarheit hierüber darf man wohl von der in Yorbereitung befindlichen Edition erwarten; vgl. ob. S. 333 Anm. 25). Im Hebräischen steht als Bezeichnung ספר האורים oder המאור הגדול (Pozn., St.-F. 216 Ziff. 3, vgl. auch 217 f.), auch ם׳ מצות גדול (ArL 79); vgl. auch das Zitat bei Moses Baschjatzi, בם' מצות הנכבד אשר,לו הנקרא ס׳ האורים (Pozn., St.־F. 216 f.; vgl. auch denselben JQR N. S. 11, 1920/21, 252 ff.). , ־ ־ Mit welcher Vorsicht man allerdings bei Schlußfolgerungen der oben erwähnten Art aus Zitaten zu Werke gehen muß, zeigt das Beispiel des Samuel ben Moses Maarabi (al- Magrebi), 15. Jhdt. (über ihn HÜ 947, ArL 250 § 199, 346; Poznanski, ZjaL 353; KLO 81 Nr. 40, auch 103; derselbe, Ozar Israel 10, 152; siehe auch Mann II 1584, sowie die Einleitungen zu den Anm. 29 genannten Editionen). Samuel selbst hat seinem (handschriftlich erhaltenen) arabischen B. d. G.29 — Samuel ist übrigens der letzte Verfasser eines karäisdhen B. d. G. in arabischer Sprache30 — in seiner Vorrede ganz ausdrücklich den Titel Almurschid gegeben (Margoliouth, Cat. II Nr. 602, S. 194 a oben31; siehe auch Steinschneider, Verzeichn, d. Hebr. Handschr. d. Kgl. Bibi. Berlin II Nr. 201, S. 51 b; vgl. bereits Pinsker A. 145). Gleichwohl erscheint in einer karäisehen arabischen (d. h. natürlich arabisch-hebräischen), allerdings sehr späten und ohnehin in ihrer Echtheit nicht völlig 28 Zu den Anführungen wäre noch hinzuzufügen etwa das Exzerpt bei M a n n II 95. 29 Verschiedene Sektionen des Buches sind aus der Berliner Handschrift in Dissertationen ediert (vgl. ob. S. 327 Anm. 12), deren Verzeichnis mit Angabe kritischer Referate, Poznanski, ZjaL 353; KLO, auch 103; JQR N. S. 2, 1911/12, 445. Einen Überblick über Einteilung und Inhalt des Buches enthalten (außer den Angaben der genannten Handschriftenkataloge, auch Pinsker A. 144 f.) die Einleitungen zu den Editionen (wo auch weiteres über die Handschriften, besonders die Berliner Handschrift und deren Charakter; vgl. auch S. 327 Anm. 12). Zur Charakteristik sind äußerst lehrreich die erwähnten Referate (die alle bis auf eines von Goldziher aus der Feder Poznanskis sind). Samuel ist hauptsächlich Kompilator, der sich freilich durch klare Anordnung des Stoffes auszeichnet. 30 Poznanski, JQR 17, 1904/05, 595. 31 Einen Teil des Buches enthält auch Nr. 603, 194 f.

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