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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 5 · p. Seite 331

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 5
Article
Karäische Studien
Date
1938-01-01
Page
Seite 331 (sequence 8)
Language
German
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IRI
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Karäische Studien 331 1מצותs. Dabei ist diese Schlnßbemerkung im arabisdi-hebräisehen Mischstil geschrieben, insbesondere bedient sie sich zur Bezeichnung der Einleitung auch des Arabischen und nennt bei dem Autor neben seinem hebräischen Namen auch den arabischen. Auch die arabische karäische Gelehrtenchronik des Ibn Al-Hiti (ediert mit Übersetzung durch Margoliouth, Ibn Al- Hiti’s Arab. Chronicle, JQR 9, 1896/97, 429 ff., besonders 432 f.; Ibn Al-Hiti19 lebte im 15. Jhdt.; über denselben vgl. ferner ArL 251 § 200; 346; Poznanski, Zur jüd.-arab. Lit. [ZjaL]20 358, KLO 82, Nr. 41; EJ 8, 313), enthält S. 433 Mitte; 439 die hebräische Bezeichnung ספד מצות. Jedoch ist hier nicht mit Sicherheit zu entscheiden, wer von den beiden dort genannten als Verfasser des ספר מצות gemeint ist, ob Abu al-Sari (= Sahl) oder Abu Said ben Abu Ali (= Levi ben Jefet; vgl. ob. S. 325ff.; vgl. schon Steinschneider, ZfhB 6, 184; vgl. auch KLO 32 N. 4). Falls das B. d. G. des Jefet ben Ali ha-levi, arab. Abu und der Einleitung zum Buch der Gebote (= Steinschneider Nr. 3) zeigen wörtliche Übereinstimmung; vgl. auch Steinschneider, Ha״ maskir, Hehr. Bibi. a. a. O.; KLO 35 Anm. 3. 18 Harkavy 197. 19 Aus der Stadt Hit in Kleinasien; über die dortige Karäergemeinde vgl. O'bermeyer, D. Landschaft Babyloniens, 1929, 67, 350; vgl. auch Mann II 338f. 20 Da mir der Sonder ab druck, nach dem gewöhnlich zitiert wird, vor Beginn der Drucklegung nicht zugänglich war, zitiere ich nach den Seiten״ zahlen der OLZ 7, 1904, 257 ff. [Am Ende der Arbeit sollen die Seitenzahlen des Sonderabdrucks, den ich erst während der Korrektur benutzen konnte, nachgetragen werden.] 21 Der arabische Name von Jefet hat hier, wie es Steinschneider (Introd., JQR 9, 1896/97, 608, 626-628; 10, 533 ff., Nr. 214; 11, 483 f. Nr. 536; vgl. auch HÜ 941; ArL 81, 84 Anm. 1) deutlich gemacht hat, eine ver^ wickelte Entstehungsgeschichte hinter sich, die auch sonst für die ara״ bischen Namen jüdischer und in noch höherem Maße karäischer Autoren typisch ist. Sein Ausgangspunkt ist die auf Grund der angenommenen Etymologie übliche Übersetzung des biblischen Jefet mit Hasan (vgl. die Namensangabe ob. S;. 325 Anm. 6), die dann auf Grund der bei den Arabern für die Kunja geläufigen stereotypen Kombinationen (die von den Juden übernommen wurden) zu der Kunja Abu Ali führte. Diese arabischen Namen, in denen man früher wirkliche Verwandtschaftsangaben zu sehen glaubte, haben sowohl bei den Karäern der nacharabischen׳ Periode, als auch

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