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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 5 · p. Seite 330

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 5
Article
Karäische Studien
Date
1938-01-01
Page
Seite 330 (sequence 7)
Language
German
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330 Jalcob Neubauer 10. Jhdt.;, ist arabisch geschrieben (Harkavy, מאסף נדחים I, Beiläge zn Hameliz, 1878/79, Nr. 13, S. 19716; ArL 341, § 47 b; Steinschneider, ZfhB 6, 1902, 184; KLO 30 ff., Nr. 13; 33; ferner über denselben Mann II 22 ff., sowie 1581). Gleichwohl enthält die Schlußbemerkung des Kopisten zu dem allerdings (von Sahl gleich ursprünglich) hebräisch abgefaßten Teil der Einleitung, der ein sehr bewegtes Ermahnungsschreiben an seine Religionsgenossen enthält17, allein die Bezeichnung ספר 16 So lies auch ArL anstatt 177. 17 Dieser Teil ist ediert von Harkavy a. a. O. ff.; dazu Stein« schneide^ Hamaskir, Hebr. Bibliogr. 20, 1880, 108; vgl. ferner noch Mann II 6 Anm. 12. Daß Sahl hier aus dem Arabischen ins Hebräische übergeht, hat seinen Grund darin, daß dieser Teil der Einleitung eine scharfe Polemik gegen den Islam enthält; solche Vorsicht üben auch sonst die arabisch schreibenden Karäer (vgl. P i n s k e r 158; Steinschneider, Polem. u. apolog. Literatur [Pol.], 1877, 345; ArL XXXV; Skoss, The Hebr.«Arabic Dictionary of David ben Abraham Al«Fasi, Yale oriental series, researches vol. XX, I, 1936, LIII). Dagegen mußte 900 Jahre später, als Harkavy die Edition des Textes vornahm, mit Rücksicht auf die russische Zensur beim Abdruck in dem zu Petersburg erscheinenden Meassef Niddachim S. 199 Z. 7 (vgl. auch die Vorbemerkung Harkavys 197 unten); die auf das Christentum bezügliche Stelle ausgelassen werden; sie wurde im Magazin für die Wissenschaft des Judentums 6, 1879, 181 unten, zum Abdruck ge« bracht. Auch die karäischen Herausgeber, die 1836 den Druck des Eschkol hakofer von Jehuda Hadassi (zu Koslow) besorgten, haben jene Kapitel, die die Polemik gegen das Christentum enthalten, ausgelassen; sie wurden dann von Bacher, JQR 8, 1895/96, 431 ff., vgl. 443, ediert. Das Vorbild für Hadassi bot schon Kirkisanis Kitab alanwar in den von Harkavy (weiter S. 332 Anm. 25) 305ff. und Hirschfeld (weiter S. 333 Anm. 26) 116 ff. edierten Kapiteln, Nemoy (weiter S. 332 Anm. 25) 364 ff., 369 ff. (vgl. schön die Hinweise Bachers auf die Parallelen bei Kirkisani in seinen Noten a. a. O., besonders 436ff.); auch etwa Jefet ben Ali; vgl. D. S. Mar« goliouth in der Edition seines Kommentars zu Daniel, A commentary on Daniel by Japhet, Oxford 1889, VII Anm. 1. Stellen ähnlicher pole« mischer Art im karäischen Schrifttum haben offenbar auch die Bemerkungen P. F. F r a n k l s, MiGWJ 31, 1882, 8 Anm. 1 (vgl. auch denselben a. a. O. 25, 1876, 322 ff.), im Auge. Sahl ist bekanntlich auch Verfasser eines polemischen Traktats gegen Jakob ben Samuel (— Steinschneider, ZfhB 6, 1902, 185 Nr. 1; ediert von Pinsler A. 24 ff.; Inhalt u. Charakteristik P o z n a n s k i, KLO 34 ff.; Kauf mann« Gedenkbuch, 1900, 180ff.; dazu Mann II 22ff.; siehe schon Graetz, Gesch. d. Juden 4 5, 1909, 318ff.). Ganze Stücke in diesem Traktat

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