Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 82 (1938)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Karäische Studien
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 5)
- Language
- German
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328 Jakob Neubauer 13פאצל. In der arabischen Titelangabe zum 2. Teil der 13 Über ihn und sein Buch siehe Steinschneider, Verzeichn, d. Hehr. Handschr. d. Kgl Biblioth. Bin. II, 1897, Nr. 200, S. 48 b f.; ArL 242 § 183; Poznanski, O'zar Israel 5, 242; Ernst Friedman n, D. Neujahrs״ und Versöhnungstag der Karäer von Al״Melamed Fadil, Freiburger (Schweiz) Diss. 1913; dazu die Besprechung von Poznanski, O'LZ 20 (1917), 21 f.; sowie seinen Aufsatz MiGWJ 65, 1921, 131 f.; vgl!, auch den״ selben, Zeitschr. f. hebr. Bibliographie [ZfhB] 20, 1917, S. 80 Nr. 4, siehe auch EJ 9, 23 f. (Marko n). Die Lebenszeit Jesajas konnte bisher noch nicht mit Sicherheit be״ stimmt werden. Die Zeitgrenze läuft zwischen Ende des 12. Jahrhunderts und 1434; siehe besonders Poznanski, MGWJ a. a. O. 134, 135, auch Anm. 1. (Nach unten ergibt sich die Zeitgrenze durch die Anführung Jesajas im Almurschid des Samuel Maarabi, vgl. weiter S. 334; nach oben durch die Verweisung Jesajas auf Jaschar ben Chesed, arab. Sahl ben Fadl at Tustari, 1072 in Kairo; über letzteren vgl. ArL 113 § 69, 342; KLO! Nr.. 18, S. 53 £.; Poznanski, Ozar Israel 5, 243; Schwarz״ Festschrift 1917, 477 f., bes. 477 Anm. 2 — hier und KLO 54 muß es übrigens heißen MGWJ XLII statt XLI —; ,sowie denselben, MGWJ a. a. O. 135; Mann TaSt II 39 f., besonders 40 Anm. 78, vgl. auch 1581 (in EJ a. a. O'. ist in der Literaturan gäbe Sp. 24 bei JQR IX 435 Poznanski zu streichen). Die Schrift Fadils hat, wie auch sonst vielfach für Schriften dieser Art, eine mehrfache Umarbeitung erfahren. Schon an der Gestalt der Schrift Fadils, wie sie der erste Teil der Berliner Handschrift enthält, hat eine spätere Hand mitgewirkt (F r i e d m a n n 10, P o z n., MGWJ 141). Ob auch diese Änderungen bereits das Werk Elias sind, ist noch nicht festgestellt. Aber auch aus Elias Schrift, die zu einem großen Teil einfach mit der Schrift Fadils identisch ist, sind späterhin große Teile in liturgische Sammel״ werke zweier Handschriften des Brit. Mus. vom 17.—18. Jahrhundert über״ nommen worden (Poznanski 147). — Deren Schreiber ist der bekannte karäische Autor D'aniel Feruz aus Damaskus, das berühmteste Mitglied dieser Familie, der freilich hier teilweise nicht nur Schreiber, sondern zu״ gleich bearbeitender Kompilator war (Poznanski, MGWJ 149; ZfhB19 ׳, 1916, 83 Nr. 22). Über Daniel Feruz vgl. ferner Poznanski, MGWJ 57, 1913, 50 Nr. 23; 60, 1916, 149. Im Verzeichnis der von Daniel kopierten Handschriften bei P oznanski, ZfhB a. a. O., MGWJ 57, S. 51, wäre noch zu ergänzen Margoliouth, Cat, II, Nr. 602, S. 193 b, da ein Teil dieses Codex ebenfalls von Daniel kopiert ist; vgl. auch weiter S. 335 Anm. 33. Der gleiche Codex ist bei Poznansk,i wegen des ein anderes Mitglied der gleichen Familie Feruz betreffenden Vermerks, Cat. Margoliouth, S:. 194b, wohl genannt; MGWJ 57 sub Nr. 25, S. 53. — Die Anführung aus der karäischen Bücherliste Poznanski 133 oben, 146 Mann I 661, 684 Z. 360. Die Schrift Fadils fällt durchaus aus dem Rahmen des üblichen