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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 5 · p. Seite 433

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 5
Article
Bemerkungen zu ibn Esra dem "Historiker"
Date
1937-01-01
Page
Seite 433 (sequence 12)
Language
German
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Bern erkunden zu ibn Esra dem ״Historiker' 433 Feuditwangs gewesen, diese Erkenntnis erst dem iE. zuzuschreiben. Es ist hiebei ganz irrelevant, welche Bedeutung diesen beiden Wörtern tatsächlich zukommt. 6. [XVIII 262]. Gen 4634 (nicht 4637, wie bei F.). Zu den Stichwörtern כי תועבת מצרים כל רעה צאן bemerkt iE.: לאות כי בימים ההם לא היו המצרים אוכלים בשר. ולא יעזבו אדם שיזבח צאן באשר יעשו היום אנשי הודו. ומי שהוא רועה צאן תועבה היא שהוא שותה החלב. ואנשי הודו לא יאכלו ולא ישתו כל אשר יצא מחי מרגיש עד היום הזה. Damit vgl. man iE. zu Exod. 822: לפי דעתי כי אנשי מצרים(בימי משה) היו על דעת אנשי לנדיא״ה שהם יותר מחצי העולם ובלם הם בד חם ואינם אוכלים בשר עד היום. גם דם וחלב ודג ובצים. והכלל כל דבר שיצא מן ד״ח־. והם מתעבים מי שאוהלם. ומלאכה נמאסה בעיניהם לרעות הצאן. וכן כתוב כי תועבת מצרים כל רועה צאן. ועד היום לא יניחו אדם בארצם לאכול בשר. ואס אחד מהם יבא בארץ נכריה יברח מכל 4,מקום שיאכלו בו בשר ולא יאכל כל דבר שיגע בו אוכל בשר וכליו טמאים בעיניהם Gegen diese von iE., wie schon Steinschneider in seinem Aufsatz: Ist iE. in Indien gewesen48? und in seiner Schrift: Abraham ibn Esra, Zur Geschichte der mathematischen Wissenschäften im 12. Jahrhundert49, nachgewiesen hat, den in Spanien in dieser Zeit abgefaßten, auf indischen Einfluß beruhenden Schriften der Araber entlehnten Anschauungen, die vielfach irrig sind, sei hier nur kurz folgendes angemerkt. A. Erman, Die Religion der Ägypter usw.50, weist für die ältere Zeit nach, daß Priester oder wer einen Zauber hersagen will, sich nicht nur waschen, kejn Weib berühren, sondern auch weder Kleinvieh noch Fische essen soll. Daraus ist doch klar zu schließen, daß sonstiges Fleisch zu essen namentlich dem Volke erlaubt war. Und aus der Perserzeit berichtet er, daß sie Brot, Rindfleisch, Gänse und Wein genießen, Fische allerdings essen sie auch in dieser Zeit nicht51. Was aber Feuchtwang hier aus der Avesta und Rig Veda mitteilt, ist ja gerade Namen allerdings, der erst seit der XII. Dynastie gebräuchlich ist, doch vgl. dagegen jetzt: Yahuda, a. a. O., S. 33, der es mit ״Speise, Nahrung des Landes ist dieser Lebende da“ erklärt. Vgl. auch Gunkel, a. a. (X, S. 395, s. v.; Strack, a. a. O., S. 129 und D. Kimhi, a. a. O., S. 304, s. v. 47 Zum Teil nach Bachers Varianten im Osar tob (MWdJ. Jahrg. XVIII). 48 ZDMG., XX 427 f. 40 Abhandlungen z. Gesch. d. Mathematik, Lpz. 1880, 3. Heft, S. 121. 60 Berlin u. Lpz. 1934, S. 191. 51 Ebenda, S. 337.

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