Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 3 · p. Seite 308

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1937-01-01
Page
Seite 308 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2829132-2830023-2830027-2840703--54812-2840780
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

308 Besprechungen wurf in der Hochschule zu Berlin einen Vortrag hielt, natürlich nur den schülerhaften Versuch eines Anfängers. Man wird mir die Erinnerung des letzten Überlebenden des damaligen dortigen Kreises vielleicht nicht übel« nehmen.! Herford setzt seine Forschungen über die Pirke Abot und ihren Anschluß an die Misna fort. Seine objektive Behandlung des nachbiblischen Judentums ist beispielgebend und sollte häufigere Nachfolge finden. Bei dieser Gelegenheit sei Herfords Pirke Abot, New York 1925, S. 137 be~ richtigt. Er sagt zu 5, 18: נפה שמוציאה את הקמח וקולטת את הפלת The autors intention is successfully carried out in regard to the first three; but in regard to the fourth his ingenuity braeks down, for no sieve was evei devised which would let the coarse meal pass through and keep only the fine flour. Da wird solet mißverstanden. Es ist nicht Feinmehl, sondern wie die halachische Tradition wußte und wie vor vielen Jahren Dalman gezeigt hat: Grieß. Der reine, weiße, kleienfreie Grieß wird im Siebe zurückgehalten, das Mehl aber wird durchgelassen. Einen midrasischen Text über the Formation of the Child verdanken wir M. Higger2, dem rührigen Herausgeber talmudischer Sägespanliteratur. Eine halachische Frage: May a woman be a Shoheteth? behandelt eingehend C. Duschinsky. Maimuni^Responsen teilt der früh heimgegangene R. Gottheil mit. Jalkut Hamakiri-Bruchstücke bietet J. Z. Lauterbach. Einen vielangeführten Ausspruch בניך— בוניך erläutert H. Loewe. G. Scholem behandelt einen unbekannten jüdischen Mystiker mit der nur ihm« eigenen Sachkenntnis. IV. E. Langstadt: Zu Philos Begriff der Demokratie. — E. C. James, Ethical Monotheism. — J. Kaufmann, Kunst und Religion. — O. E. Oesterley, Persian Angelology and Demonology. — R. P ettuzzoni, Confession of Tins in Hittite Religion. V. Sehr reich sind die Beiträge über Folklore, was der Bemerkung Yales* (S. 542) entspricht, die G a s t e r ״a comparative folklorist of world-wide repute“ nennt. Hierher gehört A. Marmorsteins Vergleichung griechischer und jüdischer Gebräuche und Sitten u. B. Hellers sehr reichhaltiger Beitrag, der in MGiWJ 80: 468 fortgesetzt wurde. Ferner die Quellen des Maase-Buches von Judith Rosenbaum-Gruen•׳ f e 1 d und die Beiträge zur Volkskunde und Kunstgeschichte von M. G r ׳u n - wald, ein Zeugnis ungewöhnlich vielseitiger Belesenheit. (S. 188 ist für sunra zu lesen Sunnara!) A. Haggerty Krappe, The Birth of Eve gehört in diese Gruppe. VI. Die Kunstgeschichte ist auch bei Grunwald vertreten. Zu Gaste rs Ehren greift auch Elk an N. Adler zur Feder und bietet aus der unerreichten Fülle seiner Sachkenntnis einen sehr lehrreichen Überblick über den Buchschmuck von Handschriften und Druckwerken. 2 S. 255. Z. 8 vu. ist מסוה Druckfehler für ״ מסוLab“. Krauss, LW 2,345.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.