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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 3 · p. Seite 307

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1937-01-01
Page
Seite 307 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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Besprechungen 307 Diese Erklärung ist trotz der S. 330 angeführten gleichen Ansicht Dalmans durchaus verfehlt. פחד heißt hier, wie unbedingt auch Hiob 39, 22 und Psalm 91, 5 nicht Furcht, sondern Grube. Gruben drohen der Sänfte Salomos bei Nacht, daher nimmt er seine Schutzwache mit. 60 Mann ist runde Zahl, aber auch für die Abweisung der Dämonen viel zu hoch gegriffen, nur 1 *גוזמא• An der Hiobstelle ist ja ganz deutlich, obwohl bisher übersehen, daß das Kriegsroßs vor der Grube nicht zurückschrickt, sondern sie spielend ״ ישחקnimmt“. An der Psalmstelle zeigt der Pfeil, der am Tage fliegt, den Gegensatz zur Gefahr der Grube bei Nacht. Das Verständnis erschließt sich auch hier nur der richtigen Anschauung dei Sache. M. A. C a n n e y führt S. 50 n. 5 aus C. D a r y 11 Forde, Ancient Mariners 1927 S. 29 an, das in Ägypten verwendete Zedernholz aus Syrien sei Abies Cilicica oder eine Juniperus. ״These were the wood's which the Egyptians valued so highly. The sacred boats of the Egyptian gods and kings were always constructed of wood from the Lebanon conifers“. Die Zeder war im eigentlichen Palästina nie heimisch, ist dort auch heute nur kultivierter Zierbaum (Zohary und Feinbrun, Magdir S. 4). Für neue Zederpflanzungen bezieht man die jungen Bäumchen aus Frankreich, woher auch ich 1902 die Cedrus~atlantica״Exemplare für unseren Synagogenpark bezogen habe. יerez galt der jüdischen Tradition als Gattungsname. Daher hat die alte Priestertradition die für levitische Reini« gung vor geschriebene erez* für die im Lande wachsende Juniperus gehalten (Flora 3, 35). Von der Verwendung* der biblischen 5<sr&2׳«Stämme ausgehend!, hat kürzlich L. Köhler (Neue Züricher Zeitung 17. VII. 1936) festgestellt, daß die zu Mastbäumen und Flaggenmasten verwendete Zeder der Bibel nicht Cedrus Libani L., sondern Abies Cilicica Ant. et Ky. sei. Für diesen Baum haben wir den aramäischen Namen אשוחא, der schon im bh. שיח sucht worden ist und als amsuchan von Hieronymus zu Jes 4020 bezeugt ist als genus ligni imputribile (G i n s b e r g in G. K o h ü t Jew. Stud. 310). Diese richtige Erklärung hat schon Aruch (Flora 3, 39): ״Däs neben erez genannte ’asM/7ä, arab. hüh ist der Baum, aus dem man die besten Mast« 'bäume macht. Er ist eine Art 1erez, wächst aber höher und ist tragfähiger** (Krauss, Aruchnachträge 69). Eine biblische Studie ist: The Conflict between Judah and Ephraim von I. L. Landau. Das Datum des Ben Sira sucht D. S. M a r g o 1 i o u t h festzustellen. Tief eindringend ist The New Year for kings von J. Morgenstern. III. Büchlers Studie über die gesetzliche Stellung des kanaanäischen Sklaven im Jh. vor Zerstörung des Heiligtums ist von gewohnter Büchler« scher Umsicht und Gründlichkeit. Mir drängt sich hier eine Jugenderinnerung auf. Es war wohl im Jahre 1874 oder 1875, als ich über diesen Vor« 1 Runde Zahlen behandelt W. B. Stevenson: Pictorial Numbers as used by Poets and Chroniclers. Gaster-Buch 509 ff. 20*

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