Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 80 (1936)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Neue Schriften zum Maasse-Buch [Rezension]
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 133 (sequence 6)
- Language
- German
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Besprechungen 133 Verba, die heute stark koniugiert werden, finden1 sich im MB. oft mit schwacher Koniugation. Anfangten, 341, eßten, 111, 118, 183, fährten, 254, hebten (oft), heißten, 293, lauften! (oft), ruften!, 181, 199, schlaften, 278, schlufte (öfter), schlagten, 339, schließteri, 318, stehlten, 86, trinkten, 233, Überlauffcen, 236, verheißten, 285, warften, 254, 285, ziehten (oft). Zu beachten die Form: foreht sich, 101, vgl. bei Uhland: Der wackre Schwabe foreht sich nit (Schwäbische Kunde). Hauptwörter: Anheißung,״Saul das is teutch Anheißung", 278, vielleicht Anheischung zu lesen; Ausfahrt, 260, Abenteuer; Beigürtel, 305, 330, Geldtasche; Belobnis, 195, Gelöbnis; Geschäfnis, 152, 285, Geschöpf; Bescheidnis, 298, Verlobung; Beschwernis, 195, Beschwerde; Bettzüchen, 182, Überzüge; Blutzer, 118, Kürbiß (slawisch); Botenbrod, 312, gute Nachricht; Borten, 287, 338, Ufer; Bracken, 307, Spürhündin; Breiluft (oft) Hochzeit. Breilufthaus, 292; Dicht, 214, Schlegel; Essenspeis, 154; Fingerl, Fingerlein, Fing erlich (oft) Ring; Gebirt, 126, Geschlecht, von Gebirt zu Gebirt,153 ׳; die Gedacht, 320, das Gedächtnis; Geheuer opp. Ungeheuer 93; Gejäg, 309, Jagd; Gelägers, 212, Lager; Gemeise, 10, Ried; Geschieht« nis, 321, Geschehnis; Geschweie^ 252, Schwägerin; Geselle, Gefährte z. B. R. Akibas (70) R. Meirs 318 f. R. Schmueis, 172; Gesellin, 313; Gesind (oft) Familie; — Gestillung, 292, Beruhigung; — Gezeug, 311, 320, 337, Zeug; Gezwerglein, 274, Zwerglein; Ging old, 237, Feingold; Grabesnöte חבוט הקבר Häuflich, 299, Häuflein; Herrlein, Herrli, 69, 177, Großvater; Herzbruch, 263. Konvoi, 327, Schutzgeleite (französisch); Kundschaft, 308, Bekanntschaft, Freundschaft; Läster, 198, Lästerung; Laufezim, 304, Taugenichtse; Legel, 290 u. ö. Faß; Leib, soviel als Seele, Monobases rühmt sich, er habe mit Wohltun seinen Leib geborgen (128). LeiLach, 183, Leinlaken; Liebschaft z. B. Gott aus Liebschaft dienen (161); Märtel, 270, leuchtet wie öl, Mil« groim, 47, Granatäpfel2; Nachtreter, 261, Gefolge; Paarvolk, 251, Ehe« paar; Perlich, 183 f. Perle; Perment, 167, Pergament; Pfeiler, 182, Seiden« Stoff. ״Pfötlich das meint Schenker214) ״); Pilzei (ital. Pulzell'a) (oft) Mäd« chen, davon Pilzlich (114); Pfuelben, 64, Bettzeug; Pörtigläser, 298, Gaster: Ornaments of Glass; Schaub, 302 f., 311, Mantel; faule Schlapfsack, 283. Schliessel, 113, Schnalle; Spinnholz, 250, Polterabend; Strähl, 26, Kamm; Überlauf, 187, 200, Zusammenrottung; Verbringer, 288, Verbraucher; Wederwolf,' 307 f., Werwolf; Wegscheidy, 285r Scheideweg; Wehtag, 165, Schmerz; Wolkenbrust, 170, Wolkenbruch; Zweel, 282, Tuch. Zu beachten die Bildungen: Hübschheit, 59, Schalkheit, 281, Schmach« heit, 174, Schmachkeit, 175, Schwachheit, 174, Vergessung, 323. Bei« u!nd Umstandswörter: Altfränkische Dinge: 310. Alleins, 143, allein. Bauten, 187, draußen. Dringlich, 214, 296, zudringlich. Eitel, z. B. eitel Gift, 101, eitel Blut un Fleisch, 102, eitel Kines, 173, eitel Edel« steine und Perlen, 291, .eitel Samet und Seide, 306, eitel Wahrheit, 336. Gerechnet, 195, gerächt. Genügen^, 291, 316, genug. Gewilliglich, 229, 304, bereitwillig’. Gewöhntlich, 125, vertraut. Heilt, 242, hold. Härfciglich, 8, 2 Vgl. Löw, Flora der Juden IH 112.