Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 80 (1936)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Neue Schriften zum Maasse-Buch [Rezension]
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 131 (sequence 4)
- Language
- German
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Bespr echun gen 131 129 Herrlein richtig mit grandfather wieder gibt (G. 74). — Nr. 203 wird der Schatz nicht ״under a tree" unter dem Baum geborgen, sondern in dem Baum, so daß der Schatz mit dem Baum vom Wasser weggeschwemmt in die Hände dies frommen! Drechslers Avrohom gelangt. — Nr. 210 wetten zwei Dämonen, ob!eher R. Jechiel von Paris oder aber der Domprobst von Paris (nicht der Bischof wie G. 505 angibt), im Glauben erschüttert werden bann. — Nr. 232 (Päp. 238, S. 320) heißt es: ״die Jehudim sitzen, das meiste Teil (Gott sei vor) unter Rumi". Gaster übersetzt: ״the majority of the Jews live under the protection of the Romans, not to speak of the protec״ tion.of God% (G. 607), d:. h. die Juden stehen unter Roms Schutz, natür״ lieh vorerst unter Gottes Schutz. In Wirklichkeit ist der Sinn: Die Juden leben, Gott, behüte jeden! davor, unter Roms Herrschaft. — G. 239 (Päp. 245) wird von! Gott gesagt, er ״heischt Emes"; Gaster 638 übersetzt: ״The name of the Lord is Truth", d. 1. Gott heißt Wahrheit, richtiger: The Lord Claims Truth, Gott heischt, fordert Wahrheit. Strauß faßt in der 13. Erzählung von der tugendhaften, verleum« deten, verfolgten Frau (Crescentia״, Florentia״, Genoveva״Typus, Bolte Polivka, I. 301, R. Köhler, Kleine Schriften, I. 391, 582) צרעת als Zores, auf und übersetzt es Kümmernis, Leiden; nach der Aggada ist Aussatz die Strafe für Verleumdung, gemäß dem Notarikon מצורע י־־ מוציא שם רע wie ja auch Miriams Strafe beweist. — S. 51, die 13. Geschichte erzählt von einem כותי Strauß 51 (auch Pap.) übersetzt ״Samaritaner", es bedeutet allgemeiner einen Heiden. ' ' j; ,׳ jf ׳!?fj B. Pappenheim bietet 250 Erzählungen, da unterläuft manche Fehl״ lesung und Mißdeutung. S. 39: Alifa zu lesen Ufa. — S. 63: Ben Esai zu lesen Ben Azzai. — S. 95 wird ein häßlicher Mann von R. Eliezer b. Simon als Recke angeredet, in Wirklichkeit als ריקא leerer, wertloser Mensch, eine übliche Geringschätzung, auch aus dem Evangelium Mt. V. 22 bekannt. — S. 101: Chanine b. Düme zu lesen Ch. b. Dossa. — S. 103: Philimann פלימי Pelimo. — S. 104: R. Sira richtig R. Zeera. — S. 108: Achab b. Kuli und Cidkijah b. Moschisch, die beiden falschen Propheten beißen Achab b. Kaulojo u. Cidkijjah b. Maasseja (Jirmija 29, 25).— S. 113: Nozo שכנציב Schechanziv. — S. 135: Ninus zu lesen Nanos. — S. 148: Posuk (Schrift) zu lesen Fessak Urteil. — S. 178: Schimuel der Fromme zerbricht Pfeil und Bogep seines Sohnes Juda mit den Worten: ״Das Is für dein Emunaus (Standhaftigkeit) gewesen. ~ Richtig ist אומנות umnus zu lesen: Pfeil und Bogen haben deinem Handwerk, dem Waidwerk gedient. — S. 190: Taune zu lesen Donau, an deren, Ufer Regensburg liegt. — S. 211: Gilgal (Welt״ rad) lies galgali. — S. 243: Drollig. R. Meier aus. Deutschland nimmt auf dem Weg zum Ramham, nach Spanien ״eine Massarah (Anleitung zum Lesen der Tora) mit sich". Bei einem Brunnen ״setzt sich R. Meier mit seiner Massora un essen u n trinken". In Wirklichkeit ist nicht מסורה zix lesen, sondern משרת Meschores: R. Meier wird von sieihem Diener he״ gleitet und! speist mit ihm beisammen. — S. 285: Ein Straßenräuber begegnet einem ״Sched" (Geist), in Wirklichket einem ע\ר mächtigen Fürsten, der 9*