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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 2 · p. Seite 104

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 2
Article
Eine vermißte Schrift Farabis
Date
1936-01-01
Page
Seite 104 (sequence 9)
Language
German
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104 Leo Strauß: aus dieser Schrift zitierte Äußerung Faräbis läßt sich in R. Ch. III nachweisen. Dm Ruschdi; ,,. . . Alna autem istarum opinionum est, quod1 agens creat formam, et ponit eam in materia. Quidam dicunt quod il'lud1 agens invenitur duobus modis, aut abstractum a materia, aut non.. Ill<ud! autem, quod •est non! abstractum apudi eos, est sicut ignis, qui! facit ignenv, et homo generat homiriem. Abstractum vero est iilud, quod generat andmalia et planitas, quae fiunt non a simili. Et haec est sententia Tbemistii, et forte Alpharabii, secundum quod apparet ex suis verbds in! duabus philosophiis: quamvds dubitet in ponendo hoc agens in animalibus generatis a patre. et matre11/' Falqera: . . ־. ורבים'מהנפשיים יתנו אל התמרים אשר יפגשום ואשר יכינם הטבע להם נפש כי האדם הוא אדם היה לפניו אדם והאדם מאדם ובמו כן בבעלי חיים (. . . .) בה שאינו בבעלי חיים ומהצמחים מי שאינו מצמח והגופים המחצביים. אינם נהוים מהדומים להם במין ועל כן צריך לחקור אותו אלו ויותר מזה לחקור מי שנתן האנושית על דרך כלל והדומה לזה משאר בעלי חיים וצורת מין ומין . ... ועל כן •צריך לחקור מי שנתן צורת אותו חמין ועל דרך כלל מי שנתן צורות המינים אם הה הגופים השחקיים או השכל הפועל או יהיה השכל הפועל נותן הצורה והגופים השחקיים נתנו תנועות התמרים. (31—22 ,90) Durch diese Übereinstimmung dürfte vollends bewiesen sein, daß R. Ch. III eine Übersetzung von Faräbis Schrift über die Tendenzen von Platon und von Aristoteles ist. J Diese Schrift läßt sich also, wenn man sich erst eines Kartons für die Benutzung der nur in Falqeras Übersetzung er« haltenen Teile derselben versichert hat, einigermaßen rekon« struiereri12. Diesen Kanon kann man durch die Beobachtung von Falqeras Tendenz und Technik in seiner Bearbeitung von k. tahsil al-sa'äda und von lh?ä ah'ulüm gewinnen. Falqera übersetzt im allgemeinen sehr wörtlich. Allerdings läßt er oft erhebliche Partien des Originals aus; bisweilen, indem er die Abweichung vom Original zu erkennen gibt. Die Zusätze sind im allgemeinen leicht als solche zu erkennen, ohne daß die Ver« gleichung mit dem Original notwendig (oder auch nur möglich) wäre13. Vor allem, wenn man die Tatsache berücksichtigt, daß -; ר jjji 11 ad Metaph. XII (comm. 18, fol. 143, cal. 2r 1. 27—39). — Die Stolle ist übrigens auch von Wichtigkeit für die Abgrenzung d'er Lehre Faräbis gegen die Ihn Sinas. 12 Daß R. Ch. III 1 für die Herstellung des Textes des Tahsil von Nutzen sein dürfte, sei beiläufig bemerkt. 13 727 21—25: ראינו וגר ובשוב למה :11—3 ,77;ויראה לי וגר :26-׳22 ,75;ומצאנו וגר שהיינו בו• Das letzte Beispiel ist von besonderer Bedeutung, weil durch diese

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