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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 6 · p. Seite 463

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 6
Article
Aus ostjüdischer Geschichte
Date
1935-01-01
Page
Seite 463 (sequence 8)
Language
German
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Aus ostjüdischer Geschichte VII. 463 25,4%, ״Arbeiter und Dienerschaft" 15%, Handwerker 39% aus (Weinryb, Neueste Wirtschaftsgesch. der Juden in. Rußl. und Polen, Breslau 1934, S. 27, 101, 104). Jdkob Fraenkel hat in Warschau 1893 (היהודים בלודו, או קורות(תרנ״ד יום המנודוידו, תמונות ופרצופים, תוים ושרטוטים מחייי היהודים באיר לארז erscheinen lassen (Wiener, Bibliotheca Friedlandiana Nr. 4700).. Fri-edberg*, Geschichte der Familie Horowitz, תולדות 2 ,משפחת הורוויץ. verb. Aufl., Antwerpen 1928. 32 S. und Stammbaum. Die Dar- Stellung umfaßt nicht die russischen Burwitz und1 schließt viele andere H. aus. Sie hat es lediglich mit den Nachkommen des in Prag 1517 verstorbenen Jesaja ben Mose Halewi H. zu. tun־, zu׳ dienen u. v. a. der Verfasser der ,של״ד, Pinchas H., Schwager des R. Mose Isserles, R. Isak H., Rabbiner von Altona« Hamburg«Wandsb׳eck, R. Pinchas H.«Frankf. a. M. und! R. Eleasar H.«Wien gehörtem. Zu David1 b. Pinchas H. (S. 7) ist Kaufmann^ die letzte Vertreib, der Jud. aus Wien u. Niederöst., S. 27 zu vergleichen. Das Anfangsdatum 1643 für das Posener Rabbinat des R. Scheftel H. (S. 28) ist unrichtig. Er amtierte dort seit dem Frühjahr oder Sommer 1641 (MGWJ 1928, S. 15 Anmerkg. 9). Auch der Amtsantritt seines Sohnes R. Jesaja in Posen ist (S. 29) mit 1087 irrig angegeben. Er!erfolgte zwischen dem 20.. Tamus und 10. Tischri1686 ׳ (Jahrb. d. jüdUlit. Gesellsch. VI 163, Et 12 Anm., wo 1688 Druckfehler für 1686 ist)!. Die Prager Lasel' Austerlitz und seine Söhne Moses (st. 1727) und Aron (st. 1735) zählten sich zu den H. (Kaufmann a. a, O., S. 188). Über Farn. Hi. in Prag im 16. Jahrh. schrieb Rabbiner Hiirsch Horo״ witz in der Zeitschr. f. d. Gesch. d. J. in d. Tschechoslowakei II 89 ff., 225 ff., in 127 ff. תולדות משפחת הורוויץ דורות הראשונים מן ראשית מאה השלישית עד אמצע מאח החמישית מאת ... צבי הלוי איש הורוויץ• Geschichte der Familie Harowjitz vom) 14. bis 17. Jahrh. von H. Horowitz, Rabb. in Dresden (Gr. Zwingerstr. 6). Krakow o. J. 8°. 84S. Eine Erweiterung der oben erwähnten Aufsätze desselben Verf, Als Charakteristika der Familie werden die Selbständigkeit ihres jüdischen Wissens und Handelns [אני ראשון ואני אחרון], ihre Unbekümmertheit um zeitliche Erscheinungen des Judentums und! ihre Zurückhaltung in Erteilung von Approbationen bezeichnet. Diese Zurückhaltung hat trotzdem den sie empfehlenden Glogauer Rabbiner R.. Jakob Horwitz nicht gehindert, min« destenS vierzehn solcher Approbationen zu erteilen (Löwenstein, Index approbatiomum, S. 74). Auch andere aus der Familie haben es vor ihm und naöh ihm getan (das.). Schon der äußere Umfang des Buches gibt kund, daß hier eingehendere, tiefer schürfende und umfassendere Forschungen zu Grunde gelegt sind als in der Friedber gschen Schrift. Man merkt, daß der Verf. aus tiefem Borne schöpft. Zu S. 20 Anm. 40: Gegen das Sterbejahr 1630 des Verf. der של״ה sprechen auch die Memoiren des Ascher Levy, Berlin 1913, hebr. Teil S. 25, deutscher Teil S. 39, wo R. Jesaja Horwitz 1629 als bereits verstorben: bezeichnet wird. Zu S. 26 Anm. 44: ln den! bei Lewin, die Landessynode der großpoln. Judensch., S. 68 Anm•. 139 zusammen« gestellten Quellen über Mendel Plotzker wird er nirgends Landesältester genannt; andere Nachweise hierüber bringt H. nicht. Über seine fünf Söhne Josef und Salomo sind zwei verschiedene Personen — s, Brann, Gesch.

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