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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 6 · p. Seite 460

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 6
Article
Aus ostjüdischer Geschichte
Date
1935-01-01
Page
Seite 460 (sequence 5)
Language
German
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460 Louis Lewin in welchem S. 85—91 über Posener Juden im 17. Jahrhundert gesprochen wird. Einmal reicht auch Leon Koezy, Handel Poznania do polowy wieku XVI [Handel Posens bis zur Hälfte des 16. Jahrh.], Posen! 1930, S. 217, ins 17. Jahrhv und es ist anzunehmen, daß seine zahlreichen Quellen auch für die vorliegende Zeit Ausbeute bieten. S.4: ״Um das bibl. Zinsverbot zu um gehen, mußte man äu Fiktionen) greifen, deren Formeln zum großen Teil im'17. Jahrh. abgefaßt wurden*‘. Bereits in der MGWJ 1928 S. 8 f. ist der Beweis erbracht worden, daß es sich beiapD*^ היתר nicht um eine ״FIktion“r sondern um ge״ setzlich erlaubte Handelsgeschäfte handelt, wie sie bereits in Mischnah und Talmud ihren Niederschlag fanden, und daß sie nicht nur Theorie der Talmudlehrer, sondern im Volke gang und gäbe waren, sowohl für Waren״ als auch Geldausleihungen. Zu S. 9: Die in MGWJ 1929 S. 178 f. gebrachten Mitteilungen über das Verhältnis der Juden zum Weichselverkehr und Buch״ handel aus dem 16. Jahrhundert werden wohl im 17. zuihren Gunsten sich nicht verändert haben. Die großpolnische Landessynode suchte den jüdischen Handel im Lande zu monopolisieren, die Interessensphären aufrecht zu er״ halten und den direkten Einkauf der Landesprodukte seitens auswärtiger Juden zu unterbinden (Dubnow״Festschrift S. 129, 134 f ). Über Lieferung von Wolle nach Cottbus wird aus dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts berichtet (Posner, Gesch. der. J. in Cottbus, S. 4). Im! 17. Jahrhundert ge״ hörten! zu den Breslauer Geldgebern am die Gesamt judien schaft Polens der Kämmerer Miltner v. Miltenberg, an die großpolnische Judenschaft die Bürger George Zangen, Tilemann Bussius und Balthasar Goldbach, an die Posener Judenschaft die Dorf ersehen Erben und an die Kalischer Juden״ schaft die Speilschen Erben (Jahrbuch der jüdi.״lit. Gesellsch. VI 263 ff.). Zu S. 46: Daß der polnische Mamran noch in der ersten Hälfte des 19. Jahr״ hundierts in Ostpreußen und in Posen im■ Umlauf war, liegt an den p־ol״ nischen und litauischen Herkünften der dortigen Judenschaften und den innigen Verbindungen, der beiden preußischen Provinzen mit der ostischen Handelsweih AusRga ׳שב יעקב Frankf. a. M. 1742, 4 י^ חו״מ, deren Verfasser aus Prag stammte und in Cobfenz und Frankfurt a. M. amtierte, ist an״ scheinend mit Recht auf den Mamran״Umlauf in Deutschland1 für, die •erste Hälfte des 18. Jahrhunderts zu schließen. Interessantes, zumeist aus dem 17. Jahrhundert, zur Geschichte und Praxis des Mamrans s. Ulanowski, Wibdr zapisek zgdowych kaliskich, Krakau 1885, S. 74 (1414), תשר ב״ח Nr. 15 f., 24, 52 ff., 67; סמ״ע zu ב״ח;62,12;45,5 חו״מ zu ש״ך;61,51 חו״מ zu ט׳-ץ;190,1;75,13;66,1;50,1;48,1 חד מ zu ט׳ץ;77.10;61,4;48,1 חו״ט zu 7כחלת שבעד,;55,3 ^ה״ע Amsterdam 1667 [1694], S. 43 [63] a, Rga שאגת ארית, Neuwied 1736, S. 16b ff.; חוקי משפט^ Dyhernfurth 1701, Si 5b, 27a, 41 b, 49a, 95a; מסגרת השלתן zu ׳,'מאמר קדישין;82,31; 72,35;50,1 חו״טPrag 1764, ZU;152,3;123,8;111,1;81,31;73,6;72,38;61,9;48,1;45,5;43,29;18,6 חו״מ הצות דזחשן zu 48,1 חו״ט. E. Ringelblum;, Projekty i pröby p r z-e w a r s t w o wi־׳en i a zydow w epoce st änisia wo wski e j [Projekte und Versuche der Umschichtung der Juden in der Stanislaus' [August Pomatowskf] sehen Epoche, 1764—95]7 Warschau 1934. 83 S. Verlag: Instytutu badan spraw

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