Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 3 · p. Seite 214

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 3
Article
Um das Gebot der Nächstenliebe
Date
1935-01-01
Page
Seite 214 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2829132-2830007-2830011-2839528--53422-2839566
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

214;angesehen ־ werden können;; R. Samuel sagt: Ein - mit einer י ansteckenden Hautkrankheit ׳Behafteter; soll;sich? nicht׳ in Wasser waschen^ von dem eriweißvdäßies noch , andere benutzen^ Und dann jenes, ergreifende * Beispiel rücksichtsvoll er Menschenliebe: Wem von seihem^Nächsten! Üblesträumte^ so: daß diesd!4 (wenn er den tTraum; gehabt J\jatte)-,;sicli *gegrämt; und kasteit .haben würde, der soll für den;Nächsten;sidh härmen: und. kästeieri und das Gebot?halten: «:Liebe■ deinen Nächsten;wie dich selbst.; . •Es könnte einer sagend das :!geht *־mich!nichts am Wer .־ so!;bloßgestellt ist/ den werde* ich ,auch:bloß stellen/!־;denn die florh^hat nicht geboten, ihn mehr zu! lieben /als *mich selbst.־ Därurivheißt es: Liebe usw/ Liebe den; 5 dessen; Sinnesart der deinen gleicht? 6!. Die Gleichsetzung oder ׳ gar Unterordnung des•: Satzes : der Nächstenliebe17 unter das 10.־ Gebot läßt :den Begriff des Nächsten nicht ünberührti Ei* teilt notwendig das ־exegetische Schicksal seinesj Gefährten; imfDekalog;: Es wäre; absurd׳/ in einem; Fall die Bedeutung; ״yolksgenossp“anzunehmen und im :anderen Fall eine umfassendere :Bedeutung :gutzuheißen. Aber vielleicht meint Rea im Dekalog;;auch ־nichts.1;anderes•,־? alsden ״ Stammest angehörigen? .yielleicht; hat sich der Prophet Nathan umsonst gegen;!David ereifert: und ־am Unrechten Platz; steht das;Gleich- ־his,׳ in: dem' er vön*;dem,auf so billige Weise bewirteten Gaste sprichty : damit;;älson aufA die;;Sihriehlust! anspielend und; in der Schüldkette. des Königs: die!vom 10;, Gebot getadelte Sünde als die eigentliche . Grundsünde herviorhebend,; weil das begehrte Weib die Etaü:, eines Nichtyolksgeriossen;!nämlich, des Chetiters Uria war?^; yielleicht/ verfuhr die! jüdische: Haggada;mit dem Lob, das :■ sie dem־ sittenstrengen Josef )spendet/ ׳ voreilig: und unmäßig/ de er sich :der rBegierde enthielt gegenüber/der Frau des Nichtstammesgenossen?Potipharl; ׳ Je mehr;!das * sinaitische;;15 ׳ $efrGhassidim־Nr. 161.' n«׳•־ ־• •^;Ebd.NrvllÖ06. c' «־: :-׳•:־ ■־:;H K ׳ מלא< תחמוד;כל ^מדות טרבי^בו נכלל..־ ן־אהב*:.^עךכמו^^ , Abtabartel^Peivt. Kpirtf• mentar. Absch. Ji-thro? , ׳ :! .־. 18 י' " y'77';; ‘־:’'/‘. b'' 7״'.'.’w':‘; 19 Interessant :,wird das' YerKalteri Josefs irn ״־Buch der Jiibiiäen“ motiviert. Es soll nicht so erscheinen, als sei Josef das Weib gleichgültig־ gewesen und habe darum eihvTLeichtes׳€ür ih'n <bedeütetr' sich׳ zu beherrschen. Er erinnert sich vielmehr rran :die;:Worteri;,die •.sein Yater .Jakob--1aus dien

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.