Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 79 (1935)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Maimuni und die arabischen Einheitslehrer
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 122 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2829132-2830007-2830010-2839344--53308-2839430- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
122 Isaak Heinemiarvn licht, die eine Mat. 72 ff. mit Übersetzung, die andere ZDMG 1890, 168 ff. Von der zweiten hat Heinrich Speyer freundlichst die folgende Übersetzung beigesteuert und die Nachweise der Anklänge an den Koran hinzugefügt: Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Allerbarmers. Wisset, daß Allah uns und1 * euch recht geleitet hat, daß es notwendige Pflicht für jeden Muslim ist, daß er weiß, daß Allah der Hocherhabene einzig ist in seiner Herrschaft! Er hat die Welt vollständig, die obere und die niedere, ge« schaffen und den göttlichen Thron110 und Himmel und Erde und was in und zwischen ihnen ist111; alle Geschöpfe sind1 durch seine Allmacht be« zwungen; es bewegt sich kein Atom, außer mit seiner Erlaubnis. Er hat keinen Mitführer (Berater) bei sich in der Herrschaft und keinen Genossen bei der Schöpfung112. Er ist lebendig und beständig113; es ergreift ihn nicht Schlaf noch Schlummer; er kennt das Verborgene und das offen Bezeugte; keine Sache ist ihm verborgen ilm Himmel und auf der Erde114; er weiß, was auf dem Trockenen und auf dem Meere ist; es fällt kein Blatt, ohne daß er es weiß, und kein Samenkorn in dem Dunkel der, Erde und nichts Frisches oder Getrocknetes, es sei denn in einem offenkundigen Buch (niedergelegt)115. Er umfaßt alle Dinge in Bezug auf Wissen116 und kennt jede Sache in Bezug auf die Zahl; er schaltet, wie er will, bestimmt nach seinem Willen; sein, ist die Herrschaft und der Reichtum, die Macht und das Bleiben, das Urteil; und die Entscheidung, der Preis und das Lob, und ihm gebühren die schönen Namen117. Niemlandl kann zurückweisen, was er (durch Urteil) bestimmt, und niemand kann verhindern, was er (als Gabe) gibt; er wirkt in seinem Reiche, wie er will, und urteilt über seine Schöpfung 110 Der göttliche Thron wird im Koran bezeichnet als אלערש אלעטים ״der herrliche Thron“" (9, 130; 23, 88; 27, 26;), ״ אלערש אלכרים,der geehrte Thron"“ (23, 117;). 2, 256 heißt der göttliche Thron הדסיי 111 Vgl. Sure 21, 16; 4L, 38, 39. 112 Dias Werden durch den Befehl כן drückt Sure 2, 111 aus: ״Der Schöpfer des Himmels und der Erde, wenn 0r etwas beschließt, so sagt er zu ihm: Seil Und ׳es1 ist!"" Vgl. 3, 42; 6,72; 16, 42; 19, 36; 36, 82; 40, 70. 113 Vgl. Sure 2, 256: ״Allah, es!gibt keinen Gott außer ihm, dem Lebendigen״ dem Beständigen (׳ .(חי וקיים =־ אלחי אלקחיםergreift ihn; nicht Schlaf noch Schlummer. Sein ist, was in den Himmeln und auf Erden ist.... Weit reicht sein Thron! über die Himmel und1 die Erden"". 114 Vgl. Sure 27, 66; besonders 11, 123; 16, 79; 18, 25. 115 Vgl- Sure 6, 59; ״. ... und kein Blatt fällt nieder, ohne, daß er es weiß, und kein Korn, in den Finsternissen, der Erde und nichts Grünes oder Trockenes, das nicht stünde in ־ einem; offenkundigen Buch“". 118 Vgl. Sure 6, 80: ושע רבי כל שי עלם 117 Vgl. Sure 7, 179: ״Und Allah sind die schönen Namen. Darum rufet ihn an mit ihnen.“" Vgl24 ,59;7 ,20;110 ,17 .׳.