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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 6 · p. Seite 613

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 6
Article
Der Abschluß vom Theodor-Albecks Bereschit Rabba [Rezension]
Date
1934-01-01
Page
Seite 613 (sequence 5)
Language
German
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Besprechungen 613 Aggada, welche שמע ישראל׳ ה׳ אלהינו ה׳ אחד derart deutet: Die Söhne Jakobs beruhigen ihren Vater: Höre Israel (Jakob), der Ewige ist unser Gott. Bisweilen läßt sich Albeck in Streit mit dem Midrasch ein. Gen. B. 89,9 meint R. Nehemia, die Hungersnot in Ägypten hätte 28 Jahre dauern sollen, — Albeck hält ihm entgegen: bloß 21 Jahre (1098). — Gen. R. 94,5 begründet Albeck den Vorrang Isaks vor Abraham aggadisch derart, daß Isak bei Beer Scheba einen Altar baut, hingegen Abraham bloß einen Hain anlegt (S. 1174 f.). — Zu Gen. R. 96,5 weist Albeck aus der Heiligen Schrift nach, daß חסד ואמת nicht nur an Toten, sondern auch an Lebenden geübt wird. — Zu Gen. R. 98,12 hegt Albeck exegetische Bedenken gegen den Midrasch, daß Issachar als einziger sein ganzes Stammgebiet erobert hätte (S. 1263). Während Sifre haazinu § 337 dreimal בעצם היום חזה zu deuten findet, weist Albeck ein viertes nach (מבוא S. 63). Den Midrasch zu Gen 4139 על פיך ישק erklärt Albeck: in Zukunft geht jede Rangerhöhung von Joseph aus, wie auch Samuel den Saul küßt, als er ihn zum König weiht. Trotz der eindringenden Forschung Theodors und Albecks starrt uns noch manches non liquet entgegen. Folgendes scheint mir noch ungeklärt‘ 84,14 S. 1017 84,17 — נלבה דותינה שחן מדותיו של הקב״ה S. 1021,2 86,2 — וקומדן. S. 1051,12 86,4 — .נסחון נחת עליהון S. 1057,2 ואיתקפוז רב מדן — 90,4 S. 1104,2 90,5 — .כיפרת רביית S. 1104,6 90,6 — דקמצה ודלא קמצתה S. 1106,1 92,2 — .נכנסו חלניות S. 1139,1 92,4 — .מאן דמכין S. 1141,7 95,4 — .עביד כהדין עורערה S. 1191 Variante zu Zeile. 8 הסום לנבלי וקלף בצליא, vgl. 95, S. 1234,4 98,16 ־— .הסוס לית לקובליי וקלף ביצלה S. 1267,2 98,20 — .מעדני מלך כפליות S. 1270,1 עכסילו. — Vorschläge zur Textdentung. Gen. R. 85,11 S. 1045,2 läßt Tamar dem Juda sagen: שלך ושל בוראך הן, es dürfte hier der schöne Grundsatz gelten: שותפין באדם חקב״ד. ואביו ואמו, ähnlich Qoh. R. V, 10 s. auch bei Bacher, Ag. Pal. Am. I, 556 f. — Gen. R. 87,8 S. 1074,2. Was tut Potiphars Frau mit dem Kleide, das sie Joseph entrissen hatte? מיישנתן אצלה מחבקתן ומנשקתן ומגפפת ן. Löw schlägt eine scharfsinnige Textänderung vor, doch es scheint einfacher, den Text beizubehalten und zu deuten: die verliebte Frau, herzt das Kleid des geliebten Jünglings, spricht zu ihm wie ein Mädchen zum Püppchen: schlaf, Kindlein, schlaf. -— S. 1197 f. meint Albeck, Gen. R. 96 sei die einzige Fundstelle für die Anschauung, die Ägypter hätten das Schaf angebetet. S. dagegen Pessik. Rab. XVII, ed. Friedmann ,88h אם אדם חטא, בהמה מה חטאה, אלא המצריים משתחווים לטלאים שלא יאמרו: יראתינו הביאה לנו את הפורענות, wo auch eben Schafanbetung der Ägypter hervorgehoben wird, allerdings wohl unter Einwirkung von Gen. R. 96. Es mag auch daran erinnert werden, daß im Sefer hajaschar und seinen Parallelen im Traume Pharaos Moses als Lamm erscheint. — Albeck findet es beispiellos, daß es S. 1218,5, 6 vom דוד p משיח heißt אביו מיהודה ואמו מד!. Es wäre darauf hinzuweisen, daß in der christlichen Legende der Antichrist, die Schlange am Wege (Gen. 49,17), dem Stamme Dan angehört (s. Ginzberg, Legends of the Jews V, 368; 392; VI, 24, 141;

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