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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 6 · p. Seite 610

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 6
Article
Der Abschluß vom Theodor-Albecks Bereschit Rabba [Rezension]
Date
1934-01-01
Page
Seite 610 (sequence 2)
Language
German
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610 Besprechungen in dieser MGWJ 1927 466—472 gespendet haben, gilt vielleicht in gesteigerten! Maße für die Sehlußlieferungen. Vorschläge zu den Lesungen. Theodor und Albeck weichen sehr oft vom Texte der zu Grunde gelegten Londoner Handschrift ab. An anderen Stellen wieder halten sie zähe am Londoner Text fest, obgleich das Zeugnis der Textvarienten, ja Theodor-Albecks Kommentar selbst den Haupttext widerlegt. Lies muß bei Albeck um so eher auffallen, als nach seinen Untersuchungen eigentlich garnicht der Londoner, sondern der Cod. Vat. an erste Stelle tritt, wie wir ihm ja auch die Urgestalt für Par. 95—97 verdanken. Selbst wo der in der Londoner Handschrift angeführte Bibeltext offenkundig ergänzungsbedürftig erscheint oder gar vom massoretischen Text abweicht, behält die Ausgabe oft doch den verkürzten oder entstellten Bibeltext bei. Allerdings hat eben unlängst V. Aptowitzer seine gewichtige Stimme gegen die ״Massoretisation“ der angeführten Texte erhoben und davor gewarnt, derart eine Quelle für die Geschichte der Überlieferung des Schriftwortes zu verschütten (REJ 1931 XCI, 216). Doch für Ber. R., wo außer Ms. London noch eine Reihe gewichtiger Textzeugen mitzureden hat, ist der massoretische Text beizubehalten, wo angesehene Zeugen für ihn sprechen. Wo dagegen die wichtigsten Textzeugen in der Abweichung vom Textus massoreticus übereinstimmen, tut Albeck recht, im Sinne Aptowitzers das veränderte Schriftwort zu geben z. B. 1037,1 ותקרא st. TM אל 1046,3;ויקרא st. TM. אל 1-246,10—־ <את gegen TM. את• Häufig nimmt Albeck die Massoretisation des Cod. Lond. selbst vor. Z. B. 1258,3 u. 1279,14 gibt er statt des handschriftlichen וישתחוו das biblische כארי 1279,19—,ישתחוו st. כאריה. Bezeichnend besonders 1242,24, wo Albeck das auffällige massoretische המבדלות (Jos 16ö) bietet, während Theodor (Festschrift Guttmann, 169,22) המבדילות gegeben hatte. — Dies hätte Albeck folgerichtig durchführen sollen, so oft gegen Cod. Lond. ernste Textzeugen TM empfehlen. Beispiele: 1051,3 st. 1068,4;ואהיה .1 ואהי st.משוטטית ־ l. משוטטים (Zech. 4,10); 1139,2 st. רוויה l. ,1139,3 רדד st. 1153,1;בחצריך .1 בחציריך st. באדין מלכא נבוכדגצר .1 1197,1;תבונה .1 תבונות; 1210, 4, 8, 10 st. des handschriftlichen 1 על שאול, על ישראל, בית ישראל. das biblische אל שאול, אל ישראל, בני ישראל. — S. 1211, 6—10 sind die Verse aus Daniel nach TM zu berichtigen; 1212,1 st. נאם ה׳ צבאות .1 נאם ה׳; 1213.4 st. 1235,2;ואיש מלחמה .1 איש^מלחמה st. עע\אל beidemal עשהאל; 1266.4 st. עם ההגראים .1 את הד״גראים• Allemal, wo sich der Midrasch auf die Fortsetzung eines Verses bezieht, ist auch die Fortsetzung (in Klammern) zu gehen, selbst wenn sich Ms. London mit וגד begnügt z. B. 983,3 zu ergänzen ויצק שמן על ראשה, damit כמפי הגור verständlich werde; 1098,4 nach ונתתי את ארץ מצרים שממה zu ergänzen: ארבעים שנה, denn eben auf die Zahl der Jahre kommt es an; 1177.4 zu ergänzen 1273,5;ואנכי אעלך נם עלה nach Cod. Vat. zu ergänzen 1278,11 — .כי אם גלה טורו אל עבדיו הנביאים zu ergänzen זמרי בן סלוא נשיא בית אב לשמעוני als biblischer Beleg dafür, daß der Stammbaum der sündigen Simeoniten nicht bis zu Jakob zurückgeführt wird.

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