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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 4 · p. Seite 451

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 4
Article
Die zehn Sephirot im Sepher Jezira
Date
1934-01-01
Page
Seite 451 (sequence 4)
Language
German
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Die zehn Sephirot im Sepher Jezira 451 eilen Götters geordnet sind; die den Uebergang des Intelligiblen an das geteilte Sein vermitteln1. - > i■י•• < .־־;nm כדם Von der folgenden Sephira wird gesagt: ,,Drei ist Wasser aus Geist. Darin hat er satzunggebend eingezeichriet und bestimmend eingegraben ein Tohu und Bohu, einen Schlamm und Lehm; er hat sie satzunggebend ,eingezeichnet ähnlich einem Beet, hat sie bestimmend eingegraben ähnlich einem Wall, hat sie fügend eingewirkt ähnlich einem Estrich2“. Auch zu dem Verständnis dieses Satzes leitet erst die Philo־• sophie des Proklus. Das Triadische, mit dem dieser sein System durchgehend, bis zur Eintönigkeit,, ordnet, führt er auch in das Ganze der Denkkraft ein. •Das Gebiet, das für seinen Vorgänger Plötin die eine Denkkraft, der voT>c ist, zerlegt er in drei Sphären, das Intelligible, das voyzov, das er mit dem Sein gleichsetzt, das Intellektuell-Intelligible, ׳ das yorjzbv opa xac voepov, das ei; als das Leben auch, bezeichnet, und das Intellektuelle, das ihm das Denken ist3 Von diesem Leben, das ihm ,,das aus den Prinzipien Hörvorgehende", zb npoiov änb zcov äp^cbv, ist4, sagt er, daß sein Symbol das Wasser sei5. Dieses intelligible Leben, das aus dem intelligiblen Sein folgt, konnte unser Autor dement־■ : , Plat. Theol. V,;l f. Vergl. Zeller, a. a> 0.( S. 863. — Es wäre möglich, daß auch die Bezeichnungen כפולות und פשוטות, in einer, unserem Autor eigenen, Doppeldeutigkeit sich an Gedanken des Proklus änschließen. Für diesen ist die Bewegung eine, der Entwicklung entsprechende, dreifache: die kreisförmige, die dem obersten Hervörgehendeh zukommt, dann die spiralförmige der Zurückwendung und schließlich die gerade des Bleibens — vergl. Hugo Koch, Ps. Dionysius Areopagita, S. 83 ff. und 151 f. Das Wort כפולות bezeichnete dann nicht nur: doppelt, zwiefältig — s. Seph. Jez. IV, 2 —, sondern auch: herumgelegt, gekrümmt, also spiralförmig, und פשוטות nicht nur einfach, sondern auch gerade. 2 I, 11: שלש מים מרוח חקק וחצב בהם תהו ובהו רפש וטיט חקקן כמין ערוגה חצבן כמין חומה סככןכמין מעזיבה. Auch das Wort סכבן hat hier seine Doppeldeutigkeit: durch־ weben, wirken, und bedecken, schützen. 3 Vergl. Zeller a. a. 0. S. 857 f. 4 Plat. Theol. III, 9. 5 In'Tim. 318 A: 16 u'^ov c6y.ßo\ov 010 mi Xißaoa xaXoucstv aÜT7;v (sc. die Weltseele) vqz, 0X7;(; £00ץ0נvi'a'c;. Plat. Theol. IV, 15 oi Xsijjlwvsq x'qz Owcrfovtc«; cjHpouai xo uBcup aü|xßoXov. 29

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