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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 4 · p. Seite 412

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 4
Article
Die Typen der prophetischen Visionen in der Bibel
Date
1934-01-01
Page
Seite 412 (sequence 14)
Language
German
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412 Die Typen der prophetischen Visionen in der Bibel bilden, ־weil in 9 vom allgemeinem Blutbad und in 10 von der Einäscherung der Stadt gesprochen wird. Es hat auch die charakteristische Einleitungslormel: ותשא אתי רוח ■!ותבא■!• . והנה .. י ואראה. Mit 1114 beginnt ein neues Stück, das auch eine neue Einleitung ,hat דהי דבר יי־ 5אלי ,לאמור. Dies Stück (!!!־!g) ist seinem Inhalte und Aufbau nach ein Parallelstück zu der Vision! 8—10. 1. (11!) Der Prophet wird durch Geistesmacht nach den! Tempel ׳in Jerusalem getragen. 2. (ll2-3) Das Wort Jhws, eingeleitet durch ■ויאמר אלי בן אדם, gibt eine Begründung für: das folgende -i— 3. (114-13)—■ Drohwort, eingeleitet durch כה/אמריי.! Die Überleitung von der Begründung zum Botenspruch bildet die Aufforderung zur Weissagung (114) : ׳ ■לכן הנבא עליהם הנבא בן אדם Es folgt eine von den sonstigen etwas abweichende Be־־ Zeichnung für die Offenbarung t . . . ותפל עלי רוח יי ויאמר אלי אמר: [Häufig1• ist 8' ,314.22 ,^1 היה עלי ידי' יי!! (mit 40 ,!37 ,^33 ,(כפל עלי!.] Der Prophet kündigt ihnen an, daß sie ins Exil geführt werden sollen.; Während dieser Rede fällt Pelatja tot nieder (1113), voll Entsetzen ruft der Prophet aus : אהה אד׳ כלה אתה עושה את שארית ישראל. 1113 ist eine vollständige Parallele zu 9g, wie diese ganze Vision gleichartig ist mit der 8—10.1 Eünstlerisich vollkommen ist die Vision 37!15־־. Das Thema ist die: Wiederbelebung des toten Volkes: die Verbannten, die sich in der äußersten Verzweiflung befinden und gar keine Hoffnung hegen, werden wieder in das Land zurückkehren und wieder ein lebendiges, schaffendes Volk werden. In V. la findet sich die übliche׳ Einleitung und die wunderbare Translokation: Darauf folgt in V. lb-^10 — das Bild von den ausgetrockneten und wiederbelebten Knochen im Tale. Die ganze Darstellung ist! nicht 1eine einfache Erzählung, sondern ein in ver־־ schiedenen Szenen sich veränderndes Bild. Von V. 11 an folgt die Deutung^ diesen ganzen Handlung. 1 : Die längste Visionseinheit ih der Bibel ist die letzte im Buche1 Ezechiel. Sie umfaßt Kap. 40—48. Das Thema dieser Vision ist das künftige neue Reich 1 Ausführlich; schildert darin Ez den .zukünftigen Tempel, seine einzelnen Baulichkeiten, die ver־! schiedenen Bestimmungen, die mit dem Tempeldienst verbunden sind;, die - Rückkehr! Jhws :in; den Tempel, das1 Reglement für die Priester und die1 Leviten, die1 künftige Aufteilung des! Landes.

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