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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 6 · p. Seite 404

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 6
Article
Maschak
Date
1933-01-01
Page
Seite 404 (sequence 4)
Language
German
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404 Harry Torczyner auf die seltsame übliche Deutung ,,wenn man den Ton (aber vom Ton ist ja erst nachher die Rede) des Homes langzieh t“. Aber es wäre ganz unnatürlich, in Ex 1913 eine Angabe über die Art des Tones zu finden, da doch die Tatsache, daß überhaupt zum Horn gegriffen wurde, dann nicht erwähnt wäre. Und vollends unmöglich ist diese Deutung ander Josua-Stelle, wo במש׳ןי 3רןרו ה«1בל nur eben als Voraussetzung dazu genannt wird, daß darauf überhaupt ,,ihr den Schall der Posaune hört“. Es ist leicht zu sehen, wie in der Sprache, die über das die Wortbedeutung stets etwas verändernde Verständnis des Höiers sich weiter entwickelt, in manchen der genannten Fälle der Hörer den Inhalt des Wortes משך nicht immer in dem Ergreifen und Halten des Gegenstandes, sondern, zumal wenn der Haltende sich bewegte, im Tragen desselben zu erkennen glaubte: den Samen, den Stab, den Bogen tragen, führen, nicht halten. Ähnlich haben ja auch andere Wörter für ,,fassen, nehmen“ (vgl. z. B. נשל ,נשא) die Bedeutung 3) ,,tragen“ erhalten. Und so ist auch in Fällen wie Dt 213 עגלת בך)ר .♦ ♦ אשר לא משכה בשל ,,ein Kuhkalb .. ., das noch kein Joch gehalten, getragen“ eher schon ,,tragen, auf sich nehmen, als bloßes ,,halten, ergreifen“ — keinesfalls aber ,,ziehen“; das Joch ,,zieht“ man nicht und die in der Bibel in Verbindung mit של ,,Joch“ üblichen Redewendungen wie נתן של על צ{אד)) Dt 2848, Jer 2814, I Kön 129, II Chr 109, העמם של על I Kön 12u, נתן את־־צוארןי בשל Jer 278, הבא את־־צדארוי בשל Jer 27u f., על־ה של על Num 192, נשא של Thr 327 etc. sprechen immer wieder nur von der Last des Joches, das jemand auf sich nimmt, trägt, nie davon, daß das Joch, an Wagen oder Pflug gebunden, eine Last zu ziehen zwingt. Auch in Hos 114 בחבלי אדם אמשכם בעבתרת אהבה ist die her״ gebrachte Auffassung, als zöge Gott Israel wie einen Wagen an Stricken, reiner Unsinn. In demselben Vers (ואודה להם כמרימי של על לחיהם) erscheint ja Israel vielmehr als das Rind, dem das Joch von Gott aufgelegt wird. Es kann sich nur darum han״ dein, daß Gott Israel, das widerstrebende Rind, das sich dem Joche entziehen will, an den Stricken, die hier Stricke der Liebe genannt werden, festhält. — Auch Jes 518 הדי משכי ך»עז*י השיא וכעבוית העגלה חטאה ist sicherlich nicht vom Ziehen eines Wagens die Rede. Man hat längst erkannt, daß es sich auch hier nicht

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