Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 77 (1933)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Das aramäische Pronomen im babylonischen Talmud
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 7)
- Language
- German
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Das aramäische Pronomen im babylonischen Talmud 259 II. Pers. plur. masc. יכו, כרן« כר, fern. כין. ייכו a) Mit Wörtern ini Singular: ארעכון Keth. 112a ״Euer Land".— פומייכו Keth. 112a ״Euer Mund". — b) Mit Wörtern im Plural: רבותייכו Gitt. 68b ״Euer Lehrer". — גולתיכו Bes. 38b ״Eure Gewänder". — Fe׳* mininformen: נבדייכי §abb. 140b ״Eure Männer". — אכדניכי Pes. 30a ״auf Euren Töpfen". III. Pers. plur. והי, ינהד, ייהו, הון, הו. Mit Wörtern im Singular: דיקנהון Naz. 39a ״ihr Bart". — עמייהו Bes. 4b ״ihr Tag". — Mit Wörtern im Plural: חברוהי Sanh. 11 a ״ihre Genossen". — רגליהון Bes. 25b ״ihre Füße." — שבויינהו Keth. 23 a ״ihre Erbeuter." — מנדיון Ned. 91b ״von ihnen". — Femininformen: רישידדנהי דבשים בשפניות Pes. 110 a ״Das Oberhaupt der Zauberinnen". — כולהי Keth. 20 b ״sie alle". — נוברייהו Moed. qat, 9 b ״ihre Männer." Die Unterscheidung zwischen Maskulinum und Femininum, oft auch zwischen Singular und Plural, wird bei den suffigierten Personalpronomen nicht genau durchgeführt. Wo sich das Possessiwerhältnis ohne weiteres aus dem Zusammenhang ergibt, wird das Possessivsuffix häufig weggelassen. Es ist dies besonders der Fall, wo es sich um Familienbeziehungen handelt: אבא Moed. qat. 20b, Qidd. 31b ״mein Vater". איחת Bab. bath. 132 b ״meine Frau". — אמא Moed. qat. 20 b ״meine Mutter". — ביר Ber. 5 b, בר־א Keth. 62 b ״mein Sohn". — לביתא Qidd. 22 b ״in mein Haus". — חדאי נפש Pes. 68 b (Manuscr. Mon.) ״freue dich meine Seele". — גברא Keth. 62 b ״ihr Mann". — Besonders beachtenswert sind die Stellen: אם תקדמיה יוגך ליון Sanh. 25a ״wenn Deine Taube die meine überholt". — אי נקטיה ביד מאן מרמי ליה מאן Hag. 15 b ״wenn ich ihn mit meiner Hand gehalten hätte, wer hätte ihn von mir.weggerissen". Das zweite מאן faßt auch Rasi als מנאי auf. Statt des enklitisch angefügten Possessivsuffixes wird oft das Relativ דיל bezw. דיד mit dem entsprechenden Personalsuffix angewandt. Die mit דיל zusammengesetzten Formen finden sich vornehmlich in den Traktaten Nedarim, Tamid, Nazir und in den Aussprüchen palästinensischer Gelehrten. Es entstehen somit Formen wie: דידך, דירי usw. bezw. die mit דיל zusammengesetzten — אפדנא דידי Ber. 56a ״meine Hütte". — דמא דידך Sanh. 74a ״Dein Blut".;— צואה דידיה, צואה. דידה Ber. 18 b ״ihr Befehl, sein Befehl". — תנא דידן Sanh.. 21 a, — תנא דילן Ned. 49 a ״unser ׳7!