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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 3 · p. Seite 193

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 3
Article
Zur jüdischen Altertumskunde
Date
1933-01-01
Page
Seite 193 (sequence 14)
Language
German
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IRI
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Zur jüdischen Altertumskunde 193 enthält die Namen 1עקביה בר אליועיני. Mit Recht hat Clermont- G a n n e a u bei Besprechung dieses Fundes auf die oben angeführte Genealogie in I Chron 324 hingewiesen, wo als spätere Glieder der Familie Serubabels ein אלי1עי1י und sein Sohn ־עקוב genannt werden. עקוב ist nämlich mit עקביה gleichzusetzen, oder besser als Kurzform des letzteren anzusehen. Das Vorkommen dieser beiden Namen als Namen von Vater und Sohn in der genealogischen Liste und in der Inschrift durfte sicher kein Zufall sein: es handelt sich um die gleichen Personen, die 5 bzw. 6 Menschenalter nach Serubabel gelebt haben. Dies stimmt zur Tatsache, daß Juden gleich zu Beginn der Gründung Alexandriens sich dort angesiedelt haben2. Der in der Inschrift genannte Akabja ist nach dem neugegründeten Alexandria (vielleicht zusammen mit anderen Mitgliedern der Familie) aus Palästina ausgewandert. Dafür spricht schon die hebräische Grabinschrift an sich. Die, wie oben ausgeführt, von dem der gleichen Familie an״ gehörenden Arnan abgestammten Mitglieder des Hauses Nebalata wollten gleichfalls nach dem Auslande auswandern. Jenes fremde Land durfte kein anderes als eben Ägypten gewesen sein. Palästinisch-ägyptische Beziehungen in den ersten Jahrhunderten der 2. Tempelzeit durften nach dem Papyrusfund von Jeb keineswegs überraschend sein. Ein sicheres Datum für die in dem hier besprochenen Berichte mitgeteilte Tatsache läßt sich freilich aus den Quellen nicht gewinnen. 4• Isiskult im ostjordamschen Arabien• 1. Diodoros von Sizilien (starb im 1. vorchristlichen Jahrhundert) teilt mit, es seien ihm Schriftsteller bekannt, welche die Gräber der Isis und des Osiris in Nysa in Arabien beschreiben. ,,Mit heiliger Schrift trage die Grabstele jeder Gottheit eine Inschrift. . . . Den noch lesbaren Teil der Isis-Inschrift teilt er mit“3. 1 G. r. Acad. Inscr. 1907, 234—43 (vgl. auch mein. Jüd.־pa)äst. Corp. Inscr., S. 29 Anm. 6); Fuc h s, Die Juden Ägyptens in ptolemäischer und römischer Zeit, S- ל f. Er setzt die Inschrift ins 3. Jährh. v. Chr. und denkt an Militärdienst leistende Juden. 2 Schürer III4, 35 f. 3 Vgl. D e i ß m an n, Licht vom Osten 4 S. 110 f. Monatsschrift, 77. Jahrgang 13

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