Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 77 (1933)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Abraham ibn Esra zu Ex 25, 10 und Jesaja 57, 9
- Date
- 1933-01-01
- Page
- Seite 136 (sequence 9)
- Language
- German
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136 D. Herzog könnte immerhin auch eine Kombination der 1. und 3. Erklärung: הלכת לראותו richtig sein. In bezug auf das Wort תשורה״ (I Sam 97)“ schließt sich iE. denen an, die es mit שוד/ן I + (II) in Verbindung gebracht haben. Nach der von iE. gebrachten Ansicht MoSeh ha-Nagids hingegen ist das Wort ,,תשורה“ ähnlich wie bei Menahem1 mit der III. Erklärung, mithin also von שור/ן II abgeleitet, in Verbindung zu bringen2. Nach dieser systematischen Darstellung der Entwicklungsgeschichte der Exegese dieses Verses, die uns, wie bereits erwähnt, auch gleichzeitig einen recht interessanten Einblick in die geistige Werkstatt iE.s tun läßt, wollen wir nun noch die Frage zu beantworten, suchen, wer denn eigentlich der auch sonst in der Literatur unbekannte3, von iE. hier erwähnte Möseh ha-Nägid sei? Poznanski meinte, dieser Name könne nur aus ד״ שמואל הנגיד oder aus ר׳:משה הכהן entstanden sein. Auf Samuel ha־Nagid stieß Poznahski neben der weiter unten angegebenen Stelle aus dem Numerikommentar des ibn Bai‘am, auch dadurch, daß ibn Esra tatsächlich in seinem Kommentar zu Num 227 zum Stichworte: וקסמים בידם sagt4: אמר ר׳ שמואל הנגיד הספרדי דל שטעמו ודמי הקסמים וראיתו בידם. Allerdings wendet sich iE. gegen diese Erklärung und sucht sie zü widerlegen. Poznahski meint nun in bezug auf unsere Stelle zu Jesaia, es könne da nur gelesen werden entweder ר׳ שמואל 1 VgL oben, S. 132. 2 מוזיר דמי המראה. Parhon hingegen hat in bezug auf ,,תשורה“ die ■ _ p 2. [II] und 3. [I] Ansicht ibn Ganähs im kombiniert: מנחה שמוליכץ אותה. Sofern also Parhon auch die 2. [II] Erklärung ibn Ganähs in seine Kombination mit hineinverwoben hat, ist die Stelle nachzutragen bei Bacher, Salämon ibn Parhon usw., S. 125, Anm. 4; wo die Entlehnungen aus dem nachgewiesen sind. Es ist also unrichtig, wenn Bacher a. a. O., S. 135, Anm. 1 Ende der Meinung ist, die im מחברת unter dem Stichwort שור gebrachten Darlegungen habe Parhon dem iE. entlehnt. Tatsächlich folgt er auch hier, wie an den meisten Stellen, vgl. oben S. 135, Anm. .4 ״ibn Ganäh. ... . . .; .?! /Wobei ich auch noch bemerken möchte, d aß weder Heilperin in seinem סדר הדורות,; Warschau 1889,: III 20 ff., noch auch Asülai [!!•:seinem שם הגדולים; : ed. Krengel, Podgorze 1904, S. 139 ff. einen solchen e mahnen.;4 So nach Bacher; iEV. im Mag. f. dv Wiss. d. Juch, hebr. Abt. אוצר כזוב, Berlin 1893, XX 81, z. St.