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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 2 · p. Seite 117

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 2
Article
Zur jüdisch-persischen Literatur der jüngsten Zeit
Date
1933-01-01
Page
Seite 117 (sequence 5)
Language
German
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Zur jüdisch-persischen Literatur der jüngsten Zeit 117 hiermit halten wollen, soll diese Lücken ausfüllen und zugleich sein bibliographisches Verzeichnis auf Grund der nach seinem Tode erschienenen Drucke bis heute weiterführen1. Jerusalemer Drucke. Bibelübersetzung und -Erklärung. 1. Bacher verzeichnete unter Nr. 2 die drei Bände von נביאים ראשונים, die mit persischer Übersetzung von Simon Chacham gedruckt wurden: I. Josua und Richter (Jer. 1907), II. Samuel I—II (Jer. 1907), III. Könige I—II (Jer. 1908). Dazu ist nachzutragen, daß Simon Chacham auch begonnen hatte, die נביאים אחרונים zu übersetzen. Jesaja hatte er bis Kapitel 1—419 übersetzt und die Übertragung der fehlenden Kapitel wurde nach dem Tode von Simon Chacham von Benjamin ben Jochanan Hakohen übernommen. Das Buch Jesaja mit dem Kommentar בצורת ציון und dem jüd.-pers. Tafsir erschien vollständig in Jerusalem im Jahre 1915. 2. Sefer Sichron Rachamim (ספר וכדון רחמים) Midrasch auf die 5 Bücher Moses in persischer Sprache von Rachamim Melamed ha Cohen aus Schiras, Rabbi in Jerusalem, gest. 1932. I. Teil (1.—3. Buch Moses), 327 S.; II. Teil (4.-5. Buch Moses), 172 S., Jer. 1930. 3. Tafsir Sohar Schabbath von Izchak b. Arbäb aus Samarkand, gedr. Jerus. 1896; 30 S. enthält neben einigen Soharstellen eine vollständige pers. Übersetzung des Mischnatraktats Schabbath. Erz äji lungsprosa. 4. Sippur ha Teomira (ספור התאומים) von David J. C h w a i 1 a c h o f, 31 S., Jer. 1911. Es handelt sich um einen aus dem Hebräischen ins Persische übersetzten Teil von Shakespeares ״Comedy of Errors“. 5. Sichronoth l’beth David, aus dem A. S. Friedbergschen hebräischen Original ins Persische übersetzt von Rafael Galibof, herausgegeben von Rachamim David Baiof. 3 Teile; 1 Die rein hebräische Literatur der persischsprechenden Juden, an denen auch die Juden Afghanistans einen nicht geringen Anteil haben, wird hier nicht berücksichtigt.

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